Grisâtre - L´ idée De Dieu
Man – dass die Black Metal Bands immer ein Intro brauchen … aber nun gut: „L´ idée De Dieu“ wird von düsterem Klaviergeklimper intoniert, was schon sehr in Richtung Dark Wave geht, aber mit Sicherheit gefallen bei den meisten Ambient Black Metallern findet.
Dann geht das los – Lava-artiger Black Metal – sehr depressiv – wälzt sich voran.
Gleich ins Ohr sticht die gespenstische Frauenstimme und erinnert mich ein wenig an den Chor von „Cry little sister“.
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De Silence et d’Ombre - 3: The Fall
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Finster und avantgardistisch wird bei De Silence et d’Ombre zu Werke gegangen.
Gleich zu Beginn wird der Hörer ins kalte Wasser geworfen oder besser noch ins dunkle Verlies: Grausame “Zombietrommeln” entrieren 3: The Fall und dann beginnt der Flächenbrand.
Post Black Metal haut uns F. (welcher als einzige Person hinter De Silence et d’Ombre steckt) um die Ohren. Und wie schon Anfangs erwähnt, die ganze Geschichte hat etwas sehr „Verlies-artiges“; bei manchen Stücken fühle ich mich wirklich sehr an Abruptum erinnert, nicht falsch verstehen:
Kratein - Trauma
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Ein Label nach dem anderen hüpft inzwischen auf den Depressive-Black-Metal-Zug und sichert sich die Dienste mindestens einer Kombo, deren Hauptthematik die Passage ins Jenseits oder wenigstens der Zerfall des Menschen ist.
Während der Löwenanteil dieser Artisten sich recht platt als Szene-Plagiate verdingen, melden sich mit Kratein fünf Mannen zum Dienst, die stilistisch ein wenig different an die schwermütige Sache herangehen …
Animo Aeger - Impuls
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Ashen Productions überrumpeln uns dieser Tage mit einigen Geheimtipps, die den Depressive, Suicidal oder Wie Auch Immer Black Metal auf neuen Pfaden bewandern.
Neben Sleeping Village aus Italien zählen zu diesen Mannschaften auch die deutschen Hauptstädter Animo Aeger, deren Debutalbum “Impuls” eine mächtige Keule drückender Negativität darstellt und daher von debilen Gemütern gemieden werden sollte.
Be Persecuted - End Leaving
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Hier liegt mir das zweite Album der chinesischen Gruppe Be Persecuted vor, dieses wurde auf den Namen „End Leaving“ getauft und beim ersten Blick auf das Cover wird einem unweigerlich klar was hier aus den Lautsprechern gefeuert wird.
Das Trio fabriziert Depressiven Black Metal auf höchstem Niveau, welcher von seiner sehr beklemmenden Stimmung lebt. Während das erste Stück „Hopeless far beyond“ noch fast ein wenig „romantisch“ aus den Boxen schallt, wird man nachfolgend förmlich in pure Depression und Verzweiflung gelockt.
Nachtvorst - Stills
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Nachtvorst aus den Niederlanden dürften bislang ausschliesslich den Tape-Fetischisten bekannt sein, denn ausser den beiden Kassetten “Kerkenbrand” und “Nacht der Stervende Zielen” war bislang nichts zu hören oder festzustellen von Leopold und Erghal, den Individuen hinter dem orangenen Depressions-Kommando.
Wer aufgepasst hat, dem dürfte der Name Erghal nicht entgangen und auch mit einem gewissen Bekanntheitsgrad verbunden sein - hauptaugenmerklich ist der Herr nämlich Seele des Depressive Black Metal-Monsters Eindig und Dreh- und Angelpunkt der nachbarländischen Melancholie-Szene.
.Posthum - .Posthum
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Die Rezension zu .Posthum’s gleichnamigem Debut wäre im Prinzip mit dem Wort “Spitzenmässig” erledigt, doch möchte ich mich nicht meiner Faulheit ergeben und einen dem Album angemessenen Blick in die Tiefe werfen, wo mich so unendlich viel ausfüllende Leere erwartet…
Es ist mir indes nicht bekannt, ob es das primäre Ziel von .Posthum gewesen ist, sich depressiven und misanthropischen Thematiken zu widmen; in jedem Falle blasen die drei Schwarzkittel in punkto Atmosphäre jede andere Suizid-Kombo - von Nocturnal Depression über Happy Days bis hin zu Shining - mit links von der Bildfläche und knallen uns ein trüben Brocken Düsternis vor den Latz, der jedem Konsumenten die Lichter ausknipsen wird.
Den Saakaldte - All Hail Pessimism
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Eine feine “All Star Band” hat sich hier zusammen gefunden. Mit dabei sind Jormungand von Dodheimsgard (Synths und Effekte), Seidemann von 1349 und Koldbrann (Bass), Uruz von Shining und Urgehal (Drums), Sykelig von Gorgoroth und Near Mataron (Gitarre) und Kvarforth von Shining (Gesang). Nach dem letztjährigen Debüt Ol, Morke og Depresjon und der Split mit Shining, gibt es dieses Jahr bereits die zweite Langspielscheiblette.
Eingeleitet wird das pessimistische Treiben von einem Klavierstück, das erwartungsgemäß depressiv aus den Boxen dröhnt, zudem breitet sich bei mir noch ein sehr sehr makaberes Gefühl aus.
Wehmut - Wehmut
Über das Untergrund Label Eternity Records erscheint dieser Tage, das Debüt des ein Mann Projektes von Till, bekannt unter dem Namen Wehmut. Der hier genannte Musiker ist zusätzlich noch bei den bayrischen Schwarz Metallern von Luziferion aktiv. Aber auf Wehmut zeigt er, wozu er im Alleingang fähig ist.
Depressive Black Metal steht hier auf der Speisekarte. Wehmut gehen diese Spielart aber ganz anders an, als das Gros der Bands die sich dieses, zur Zeit recht populäre Subgenre auf die Fahne geschrieben haben.
Andersartigkeit zahlt sich in diesem Falle auch aus.
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Thoth – From the Abyss of Dungeons of Darkness
Das schlesische Trio bestehend aus Necro (Othar), Drakken (Graveland) und Krzysztof (Dark Fury) vertont auf „From the Abyss of Dungeons of Darkness“ die pure Verzweiflung.
Beworben wird diese Veröffentlichung mit den Worten: Das Gift für den Menschen und kalt wie der Tod! Das trifft den Nagel auf den Kopf. Auf der CD herrschen Verzweiflung und Hass. Die Gitarren fräsen sich in die Hirnwindungen und das Schlagzeug fickt die entstandenen Löcher mit aller Gewalt.
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