Wolfthorn - Towards Ipsissimus
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Sehr gut! Endlich wieder mal eine Veröffentlichung, die so richtig rein trümmert … und zwar im feinsten und brutalsten Black Metal-Stil! Wolfthorn aus dem Hause Obscure Abhorrence/Art of Propaganda haben keine schwulen Schnörkel, sondern donnern einfach richtig rein – wie sich das eben für einen gestandene Black Metal Truppe gehört.
Erwarten darf man hier kein klirrendes Gerase und hastiges Gepolter, sondern richtig wuchtigen Midtempo-Krieg.
Voller Hass und ohne Hoffnung schreit sich SadhuSatana durch die fein strukturierten Kompositionen; die Saitenfraktion liefert die schmerzenden,
Cold Grave - Infernal
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Haha - hier wurde mir eine echte Perle zugesandt: Cold Grave! Die Gruppe wird von einem gewissen Herrn Nazgul betrieben, der auch noch in zahlreichen anderen Projekten / Gruppen mitwirkt z.B. bei Camulos, und Caedes um nur mal zwei zu nennen.
Vorab noch ein paar Worte zur visuellen Umsetzung des Albums, wobei eigentlich auch nur ein Wort reichen würde: „Minimalistisch“, denn das gesamte Beiheft ist in weiß/schwarz und Grautönen gehalten und bietet anstatt der Texte zu jedem Titel ein Bild, das scheinbar die lyrischen Ergüsse umschreibt; gefällt mir persönlich sehr gut. Eines noch: „Infernal“ erschien bereits anno 2007 (ist also vielleicht dem einen oder anderen Leser schon bekannt).
Shores Of Ladon - Promo 2010
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Mit Shores Of Ladon steigt ein weiterer vielversprechender deutscher Neuling in den Black-Metal-Circuit ein, legt seine ersten Promo-Aufnahmen vor - und punktet!
Begleitet von einer bedeutungsschwangeren Aura erreicht mich der Silberling und nachdem die ersten Befürchtungen, die Truppe könnte sich eher auf das pathetische Drumherum denn auf die Musik konzentrieren, weggewaschen sind, lasse ich mich beschallen von eiskaltem Black Metal fortschrittlicher und dennoch durch und durch urwüchsiger Prägung, dessen authentische Garstigkeit durch Mark und Bein dringt.
Avsked - Livets Ironi
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Die deutschen Hauptstädter Avsked liefern mit ihrem ersten Langeisen endlich mal wieder richtig brauchbaren Stoff aus dem depressiven Black Metal-Sektor.
“Livets Ironi” heisst das gute Stück und verlässt sich netterweise nicht ausschliesslich auf kaugummiartiges Down-Tempo-Gespule, sondern nutzt grösstenteils die schnelle Gangart, um sich der entarteten Hörerschaft nahe zu bringen, was mit Sicherheit gut funktionieren wird.
Demonic Empire - Bloed en As
Der Rezensent ist ja immer auf der Suche nach einem Vergleich, um die vorzustellende Kapelle dem Leser gleich vertrauter machen zu können.
Gut – bei dem vorliegenden Belgischen Vierergespann Demonic Empire musste ich nicht lange überlegen. Weiterlesen »
Ab dem ersten Song hat mich die Musik an die Deutschen Nargaroth erinnert mit einem Schuss US-Black Metal á la Judas Iscariot.
Salvation666 - Anima Pestifera
Salvation666 ist das relativ neue Projekt des allseits bekannten wie umtriebigen Multitalents Taaken, der vorrangig durch sein Hauptaugenmerk Odal ein Begriff sein dürfte.
Ein Mitstreiter für die Gitarre genügt - den Rest erledigt Taaken - und fertig ist “Anima Pestifera”, ein Monument nostalgischer Schwarzkunst.
Flugs ist das anfangs extrem hölzerne Polter-Schlagzeug schöngehört und es eröffnet sich eine räudige und garstige Welt zwischen Leben und Tod, thematisch wohl der Pestilenz zu Füssen gelegt, die nicht durch Monotonie, sondern durch
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Quaedt - Plaegh
Waschechter und bodenständiger Black Metal, das haben sich die belgischen Burschen von Quaedt anscheinend mit Blut auf die Kriegsfahne geschrieben.
Mit ihrem Debüt Plaegh beschert uns der grimmige Fünfer eine Mischung aus amerikanischem Black Metal und einer kleinen Prise Norwegen. Weiterlesen »
Midtempo und Raserei wechseln sich bei der Scheibe ab, wobei die schnelleren Geschichten schon häufiger vernehmbar sind.
Die Saitenfraktion ballert zusammen mit dem Schlagzeug ein makelloses Gewitter zusammen,
Elimi - Asylum
Vor zwei Jahren haben sich Elimi aus Schweden mit “Summoned From Ashes” erstmals in der Black Metal-Szene zu Wort gemeldet, danach Bandmitglied Verrot an die Selbsttötung verloren und nun, nach kurzer Selbstfindung, mit “Asylum” den zweiten Langspieler auf die Beine gestellt.
Und wer Elimi nicht kennt, der sollte schleunigst seine Fingerchen ausstrecken nach “Asylum“, denn das Album zählt aktuell zum besten Black Metal der gegenwärtigen schwedischen Szene - welch Kompliment für eine Untergrund-Kombo… doch Ehre wem Ehre gebührt.
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Morbid Pest - Reditus Culto Janus
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Grauenhafter Mönchsgesang entriert “Reditus Culto Janus” die dritte Veröffentlichung der italienischen Black Metal-Kapell Morbid Pest.
Und dann geht das los: Urwüchsiger Black Metal, wie er heute nicht sehr häufig gespielt wird, wie er auch nicht aus jedem Land kommen kann; diese markante, okkulte, „Lucio Fulci“-Düsterheit kann (fast) nur von Italienern kommen!
Gepaart wird das krachende Spektakel mit einem relativ dumpfen aber wirklich sehr passenden Sound. Katakombenhaft knallen die zwei Herren und das Mädel stampfende aber dennoch relativ
Sammath - Triumph in Hatred
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Die Niederlande waren meiner Meinung nach noch nie ein Garant für gute Black Metal Bands aber Ausnahmen bestätigen die Regel; und hier haben wir es mit einer dieser Ausnahmen zu tun.
Mag vielleicht auch daran liegen, das sich in den Reihen von Sammath ein Exil-Australier wiederfinden lässt.
Sammath existieren bereits 16 Jahre und Triumph in Hatred ist der vierte Langspieler der Jungs und Mädels.
Mit dem ersten Stück („Blood“) macht man dem Hörer unweigerlich klar was der geneigte Hörer in den kommenden vierzig Minuten um die Ohren geblasen bekommt: Furioser Black Metal lautet die Devise.
Freitod - Possessed by the Horns of Terror
In Sachen Authentizität ist auf Bergstolz immer Verlass – das steht schon mal fest! So also auch bei diesem Werke „Freitod“ – Possessed by the Horns of Terror.
Das Booklet weist uns schon mal den Weg, in welche Richtung die Höllenfahrt gehen soll: Alter, bodenständiger Black Metal ohne großes Geschnörkel und in totaler Verachtung jeglicher Trends.
Und Freitod halten hier versprechen und scheppern nach einer kurzen, recht melancholischen Einleitung, welche in den ersten Titel Possessed by the Horns of Terror
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I Shalt Become - The Pendle Witch Trails
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Ich durfte bereits das dritte Album („Requiem“) des Amerikaners für diese Plattform etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Dementsprechend gespannt war ich, als ich die neue Scheibe im Briefkasten hatte.
Den Vorgänger hab ich noch als rohen und verzweifelt anmutenden Black Metal-Bastard in Erinnerung, aber mit „The Pendle Witch Trails“ geht man einen deutlichen Schritt weiter.
Der Klang ist viel homogener, die komplette Instrumentierung ertönt diesmal in einem sehr viel düsteren und vor allem klareren Gewand.
Minas Morgul - Eisengott (CD+DVD)
Das musste ich mir mal gönnen - das Paket war doch ziemlich verlockend – A5 Digipack mit Beiheft, Vollstudioalbum und DVD.
Tja, was soll ich sagen, die Scheibe hat mich umgehauen und deshalb gibt’s jetzt auch erstmal ein ausführliches Review.
Ein recht abstraktes und bedrohliches Intro läutet den Eisengott ein und kraftvoll geht die Bande dann auch gleich zu Werke. Das knallt! Ziemlich finster und flott erdröhnt der Deutsche Black Metal des Fünfergespanns. Richtig fett trägt der Sound die lupenrein gespielte Musik von Minas Morgul.
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Inmitten des Waldes / Mortualia - Split
Wie genau die Zusammenarbeit von Inmitten des Waldes und Mortualia zustande gekommen ist, weiss ich nicht, ist aber auch nicht von dringlicher Wichtigkeit.
Es genügt eigentlich zu wissen, dass es sich bei Inmitten des Waldes um ein weiteres Betätigungsfeld des Lebensessenz-Masterminds Newton Schner handelt, während Mortualia einen von vielen Tummelplätzen des Horna-Masterminds Shatraug repräsentiert.
Die Verbindung Brasilien-Finnland bleibt unbeleuchtet, das Zusammenwirken
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DarkSoul - Dethroned Mankind
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Zunächst abgeschreckt hat mich das banale Artwork von “Dethroned Mankind“, mit dem DarkSoul ausBaden-Württemberg ins nationale Black Metal-Geschehen einsteigen - und da es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt, wage ich mich vorurteilsbeladen an die Musik.
Überraschung: Hier geht es eindeutig aufwärts. Gleich der erste Track, der gleichzeitig der Titeltrack ist, kommt gut an bei mir, denn sehr gut erkennt man die patenten Ansätze, die sich im Tumult verstecken und lediglich der dünnen Instrumentierung zum Opfer fallen.
Nachtvorst - Stills
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Nachtvorst aus den Niederlanden dürften bislang ausschliesslich den Tape-Fetischisten bekannt sein, denn ausser den beiden Kassetten “Kerkenbrand” und “Nacht der Stervende Zielen” war bislang nichts zu hören oder festzustellen von Leopold und Erghal, den Individuen hinter dem orangenen Depressions-Kommando.
Wer aufgepasst hat, dem dürfte der Name Erghal nicht entgangen und auch mit einem gewissen Bekanntheitsgrad verbunden sein - hauptaugenmerklich ist der Herr nämlich Seele des Depressive Black Metal-Monsters Eindig und Dreh- und Angelpunkt der nachbarländischen Melancholie-Szene.
Wacht – Evolution, Destruktion (LP)
Das hört sich schon mal wieder mächtig exklusiv an, was mir da aus der Festung Bergstolz ins Haus flattert.
Wacht (wir erinnern uns: Wacht / Ordo Infandorum Rituum Occultus - Split EP) – mit dem martialischen Titel Evolution, Destruktion auf Vinyl.
Jetzt aber mal gleich an die grausigen Fakten: Wacht legen mit diesem Werk das erste volle Studio Album hin (obwohl mir die Spielzeigt mit ca. 30 min etwas kurz erscheint) und dies gleich auf Vinyl und noch dazu auf lediglich 255 Exemplare limitiert - also sehr exklusiv, kann ich da nur nochmal betonen!
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Legion of Sadism - auf Gedeih und Verderb
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AAARRRGGGHHH! Was waren das Zeiten, welch irrer Sound: Legion of Sadism - das muss jetzt mal raus! Hammer, was die drei Irren da abgeliefert haben geht ja auf keine Kuhhaut mehr … verdammt … Deutscher Black Metal in Reinkultur. Und danach kommt lange nix mehr. Moonblood, Nargaroth, Root, Bethlehem und Konsorten … alle hat der Teufel geritten, aber dass der Satan Einfluss auf die Muse nimmt - ganz höchst persönlich - das gabs ja nie!
Semen Datura - Einsamkeit
Wenn ich mich recht entsinne, habe ich die Deutsche Gruppe Semen Datura seinerzeit (um genauer zu sein vor ca. 12 Jahren) einmal in Amberg livehaftig zusammen mit den Trash-Metallern Thargos miterleben dürfen.
In meiner Erinnerung war das damals satanischer Black Metal … möglicherweise irre ich mich aber auch; wer kann sich schon genau daran erinnern, was vor 12 Jahren in Amberg los war.
Wie dem auch sei – heute habe ich das neueste Werk der Truppe aus meinem Briefkasten fischen können, und jetzt rotiert der Silberling im Spieler.
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Koltum - Funeral of Flesh
Finster – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes kommen Koltum mit Funeral of Flesh daher; es ist nämlich nur bei sehr genauem hinschauen was zu erkennen auf dem Cover und im Booklet, weil wie gesagt alles so finster wie möglich gehalten wurde …
Aber gut es geht hier schließlich um Black Metal, und den trägt uns der portugiesische Dreier sehr versiert ans Ohr. Die Maschine läuft bei Funeral of Flesh
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