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Inflammare - In Memory of

Von Redaktion | 15.Juni 2010

Inflammare - In Memory of  Oha, da bin ich mal gespannt! Ich habe vor dem ersten Hörgenuss erst einmal im Internet über Inflammare recherchiert und die gefundenen Informationen sind durchaus interessant.
So z.B. besteht die Gruppe seit dem Jahre 1994; jetzt mögen sich sicherlich einige von euch fragen – die gibt es schon solange und ich habe noch nix von denen gehört bzw. gelesen.
Richtig - denn der Fünfer aus Mecklenburg Vorpommern hat sich nach sechs Jahren wieder aufgelöst. Doch in diesem Jahr haben sich die Jungs wieder zusammen gerauft und veröffentlichen die alten Songs auf dem mir hier vorliegenden Album.
Das Scheibe lässt sich auf jeden Fall schon sehr gut anschauen, schickes Digipack dessen Inlay die Texte und einige Bilder der Band bereithält. Also Layout ist schon mal “superb”!
Aber jetzt zur Musik, was erwartet mich? Old School Black Metal oder die gute alte Thrash Metal Keule?  Falsch!
Die  Musik ist eine Mixtur aus Heavy/Thrash/Death und Black Metal und schlägt etwas in die Gates of Ishtar (falls die noch jemand kennt) Kerbe; nur langsamer.
Das Material, besticht mit klasse Solis und Leads, die einige schicke Melodiebögen bereithalten. Der Sänger aka Master of Disaster grunzt und schreit sich durch die teils  in Deutsch und teils in englisch verfassten Texte, die  Lyrik unterliegt zudem noch einem leichten Pagan Charme.
Das besondere i-Tüpfelchen  von Inflammare sind die dezenten Heavy Metal-Einflüsse, die besonders beim Song „Glory in Battle“ hervor treten, hier wird fast schon ein Manowar-Feeling versprüht.
Insgesamt ist das Material gut ausgearbeitet und hält so einige feine Melodien und Gangshouts parat, das Flair und der Sound ist durchaus überzeugend. Einziges Manko das ich hier hervor heben kann ist, das die Lieder teilweise etwas mehr Speed vetragen könnten, ansonsten guter Release!

Ascheregen

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