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Burzum - Belus
Von Redaktion | 4.März 2010
Vorweg gleich mal – das warten hat sich gelohnt. Der Meister ist zurück! Manch einer hat gezweifelt, eine weitere Keyboardscheibe oder schlimmeres erwartet. Nichts von all dem ist – Wotan sei Dank – eingetroffen; der Varg versteht sein Handwerk nach wie vor und hat etwas Monumentales geschaffen: ein Werk, das wieder einen Meilenstein in der Geschichte der Metalmusik darstellt.
„Belus“ – der weiße Gott – überzeugt mit den typischen Elementen, die Burzum ausmachen: Geniales, sphärisches Riffing und gekonnt eingesetzte Monotonie. Auf der Reise durchs Burzum-Universum begegnet der geneigte Hörer wohlbekannten Melodien, die sich mit neuen harschen Riffs mischen.
Die Atmosphäre auf dieser Scheibe strotzt vor Stolz und Stärke aber auch eine gewisse Melancholie unterliegt den ausgearbeiteten Weisen des Herrschers.
Rhythmik und Gitarrenwände dominieren „Belus“; der gekeifte und teilweise beschwörend intonierte Gesang schwebt über Allem!
Eine sehr feine Ausnahme auf der Scheibe ist „Sverddans“ – das Stück geht ab wie noch mal was und reißt den Konsumenten alsgleich ins Schlachtengetümmel.
Mit „Belus“ hat es der Count geschafft, nahtlos an „Filosofem“ anzuknüpfen und einen Opus geschaffen, der – wie nur wenige Veröffentlichungen – nicht nur Metalgeschichte bedeutet, sondern auch einen Platz im Rockolymp finden wird … bereits jetzt ist Varg (was früher undenkbar gewesen wäre) in ‚Guitar World’ vertreten!
Das Album muss man besitzen!
Ambros
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