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The Flight of Sleipnir - Algiz + Berkanan

Von Redaktion | 26.Februar 2010

The Flight of Sleipnir - Algiz + Berkanan Laut dem Promo-Beiblatt, habe ich es hier mit einer sehr ansprechenden und interessanten Veröffentlichung zu tun, hier fallen Worte wie Doom, Progressiver Rock und Heavy Metal, klingt für mich sehr interessant, da ich für meinen Teil sehr viel für den Doom und seine diversen Unterkategorien übrig habe. Dementsprechend gespannt war ich auf den ersten Höreindruck!
Dieser viel gleich sehr positiv aus.

Den Anfang macht hier das Stück „Algiz“, das mit einer Spielzeit von knappen 19 Minuten einem monumentalen Epos gleichkommt. Das Stück beginnt mit sanft gezupften Saitenklängen, die wirken sehr warm und erinnern mich direkt an die kultigen Om. Im späteren Verlauf, des Liedes und des Albums erobern noch krachige Klangerruptionen den Soundkosmos dieser Band, was für mich eine verdammt gute Mischung darstellt.
Die fünf Lieder sind bis aufs letzte ausgearbeitet und besitzen sehr gute Leadgitarren-Einsätze, auch das recht progressive Schlagzeugspiel finde ich passend, beides ist dazu im Stande eine verdammt geile Atmosphäre zu erschaffen.
Aber jetzt zum größten Pluspunkt von „Algiz + Berkanan“ … die lyrische Ausrichtung. Hier befassen sich die zwei Nordmänner mit der (passenderweise) nordischen Mythologie und verbinden so zwei fast schon gegensätzliche Richtungen miteinander, denn diese Thematik taucht im so genannten Doombereich meist selten auf  Die Texte werden meist mit erhabenen Chören und klarem Gesang vorgetragen, wenn sich die aufgebaute Stimmung über dem Hörer entlädt schreckt man auch nicht davor zurück, die Lyrik auch mal schwarz metallisch herauszuschreien.
Das Album vermag mich durchaus zu begeistern, mein Anspieltip ist das dritte Stück „Four Winters“, da dieses eine sehr klare Linie verfolgt und mit seinen Earth ähnlichen Gitarren und Chören im Mittelteil, einfach ein verdammt geile Rock Nummer geworden ist.
Meine abschließenden Worte sind: Dieses Album ist höchstgradig empfehlenswert, nicht nur für Doomanhänger oder Freunde von progressiveren Rock Sounds. Nein vor allem Anhänger der nordischen Mythologie sollten sich diesen Hammer Release ins heimische Regal stellen. Hier hat No Colours echt ein goldenes Händchen bewiesen. Klasse!!!!

Ascheregen

Topics: Reviews EFGH |

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