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I Shalt Become - The Pendle Witch Trails
Von Redaktion | 15.Februar 2010
Ich durfte bereits das dritte Album („Requiem“) des Amerikaners für diese Plattform etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Dementsprechend gespannt war ich, als ich die neue Scheibe im Briefkasten hatte.
Den Vorgänger hab ich noch als rohen und verzweifelt anmutenden Black Metal-Bastard in Erinnerung, aber mit „The Pendle Witch Trails“ geht man einen deutlichen Schritt weiter.
Der Klang ist viel homogener, die komplette Instrumentierung ertönt diesmal in einem sehr viel düsteren und vor allem klareren Gewand. Nach einem kurzen „Intro“ nehmen einen die pechschwarzen Klanggebilde gefangen, man verliert sich förmlich in ihren träumerisch aber dennoch sehr unheimlich gruseligen Strukturen, in denen besonders, die dezente Keyboardarbeit, für einige Gänsehaut Momente, mehr sorgen kann.
In meinem Kopf zeichnen sich Bilder von einer ertrinkenden Person, die um ihr überleben kämpft ab, wenn ich die Sangesarbeit auf dem Album höre, den diese schnellen auch immer mal wieder an die Oberfläche um kurz darauf wieder in den dunklen Tiefen zu verschwinden.
Insgesamt ist dieses Album näher im so genannten „Ambient“-Bereich angesiedelt als der Vorgänger, der mich durch seine eisige Gitarrenarbeit überzeugen konnte. Dennoch würde ich dieses Werk dem „Requiem“ Album vorziehen, den „The Pendle Witch Trails“ raubt einem langsam und stetig den Atem, wenn man sich darauf einlässt.
Ascheregen
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