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Archive von Mai 2010

De Silence et d’Ombre - 3: The Fall

De Silence et d'Ombre - 3: The Fall Finster und avantgardistisch wird bei De Silence et d’Ombre zu Werke gegangen.
Gleich zu Beginn wird der Hörer ins kalte Wasser geworfen oder besser noch ins dunkle Verlies: Grausame “Zombietrommeln” entrieren 3: The Fall und dann beginnt der Flächenbrand.
Post Black Metal haut uns F. (welcher als einzige Person hinter De Silence et d’Ombre steckt) um die Ohren. Und wie schon Anfangs erwähnt, die ganze Geschichte hat etwas sehr „Verlies-artiges“; bei manchen Stücken fühle ich mich wirklich sehr an Abruptum erinnert, nicht falsch verstehen:

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Quaedt - Plaegh

Quaedt - Plaegh Waschechter und bodenständiger Black Metal, das haben sich die belgischen Burschen von Quaedt anscheinend mit Blut auf die Kriegsfahne geschrieben.

Mit ihrem Debüt Plaegh beschert uns der grimmige Fünfer eine Mischung aus amerikanischem Black Metal und einer kleinen Prise Norwegen.
Midtempo und Raserei wechseln sich bei der Scheibe ab, wobei die schnelleren Geschichten schon häufiger vernehmbar sind.
 Die Saitenfraktion ballert zusammen mit dem Schlagzeug ein makelloses Gewitter zusammen,

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Elimi - Asylum

Elimi - AsylumVor zwei Jahren haben sich Elimi aus Schweden mit “Summoned From Ashes” erstmals in der Black Metal-Szene zu Wort gemeldet, danach Bandmitglied Verrot an die Selbsttötung verloren und nun, nach kurzer Selbstfindung, mit “Asylum” den zweiten Langspieler auf die Beine gestellt.

Und wer Elimi nicht kennt, der sollte schleunigst seine Fingerchen ausstrecken nach “Asylum“, denn das Album zählt aktuell zum besten Black Metal der gegenwärtigen schwedischen Szene - welch Kompliment für eine Untergrund-Kombo… doch Ehre wem Ehre gebührt.

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Les Fleurs du Mal - Schattenfeuer


Le Fleurs Du Mal - SchattenfeuerDie Österreiche Band Dunkelhain gibt es nicht mehr - nach den beiden, durchaus gelungenen Demoveröffentlichungen hat man anscheinend zumindest den Namen zu Grabe getragen! Dafür aber mit gleicher Besetzung (soweit ich weiß) Les Fleurs Du Mal aus der Taufe gehoben.
Booklet und Texte zeigen bereits die Richtung auf, in die der Marsch gehen soll: depressiver Black Metal!


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Drama - As In Empty Grave

Drama - As In Empty GraveEs ist einige Jahre her, da haben sich die russischen Schwarzmetaller Drama mit ihrem Epos “Silver Brilliance Of Nocticula” spontan in mein kaltes Herz geschrammelt, denn was die Herren auf jener Scheibe abgezogen haben, gehört bis heute zum besten, was dem russischen Bären in metallischer Hinsicht abzuringen war.
Nun liegt mit “As In Empty Grave” nach einer wohl kreativen Pause das dritte Album vor, dem es erneut nicht an Zunder mangelt…

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R.I.P. DIO!

Morbid Pest - Reditus Culto Janus

Morbid Pest - Reditus Culto JanusGrauenhafter Mönchsgesang entriert “Reditus Culto Janus” die dritte Veröffentlichung der italienischen Black Metal-Kapell Morbid Pest.
Und dann geht das los: Urwüchsiger Black Metal, wie er heute nicht sehr häufig gespielt wird, wie er auch nicht aus jedem Land kommen kann; diese markante, okkulte, „Lucio Fulci“-Düsterheit kann (fast) nur von Italienern kommen!
Gepaart wird das krachende Spektakel mit einem relativ dumpfen aber wirklich sehr passenden Sound. Katakombenhaft knallen die zwei Herren und das Mädel stampfende aber dennoch relativ

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Dødkvlt - I

Dodkvlt - IEin bisschen wie Kai aus der Kiste springt dieser Tage ein gewisser Lord Theynian mit seiner Ein-Mann-Kapelle Dødkvlt und dem diesbezüglichen Langspieler “I“, mit dem beim besten Willen nicht zu rechnen war.
Ohne Vorwarnung bekommen wir es zu tun mit Experimental Black Metal der grandiosen Bauart, deren Experiment im Wesentlichen aus umfassenden Keyboard-Wänden besteht und eigentlich keinen neuen Besen darstellt.
Abräumen kann Dødkvlt dennoch auf ganzer Linie, denn zahlreich sind die Pluspunkte, die ich nachfolgend anführen möchte:
Zum ersten seien die Keyboards genannt, die nicht innovativ sondern stilsicher das Geschehen anreichern und eine fundamentale Atmosphäre kreieren.

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Botritis Cinerea - The Burning Slave Mark

botritis cinereaIrre ich mich, oder ebbt hierzulande die Flut neuer Raw-Black-Metal-Kombos allmählich etwas ab?
Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung falsch, aber mir kommt es so vor, als müsste man mit der Gabel pieksen nach Mannschaften wie Botritis Cinerea, die ihr Süppchen noch dem garstigen Satan zu Ehren köcheln.
Es ist wohl schlicht modern, seinen Schwarzmetall mit auch noch so weit her geholten Einflüssen aufzuhübschen, um Innovationspunkte seitens der schreibenden Zunft einzusammeln - die persönliche Geisteshaltung darf hierbei zurückstehen.
Die angesprochenen Botritis Cinerea aus der Hauptstadt werfen solchen Ballast jedenfalls weit von sich und klöppeln sich die Seele leichter - “The Burning Slave Mark” ist das erste Ergebnis dieser Selbstreinigung.

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Erstes Konzert nach 10 Jahren in Deutschland: VON THRONSTAHL

VON THRONSTAHL (D) NIHIL NOVI SUB SOLE (NL) SEELENLICHT (GB) 19. Juni 2010
Sommersonnenwende 2010

VON THRONSTAHL (D) NIHIL NOVI SUB SOLE (NL) SEELENLICHT (GB)

Club Lagerhof http://www.myspace.com/clublagerhof Lagerhofstraße 2, 04103 Leipzig

Einlass: 20:00 Beginn: 21:00
AK: 23,00 EUR VVK: 18,00 EUR
Kartenvorverkauf/ticket presale

Vargrimm – Des Wolfes Zorn

Vargrimm – Des Wolfes ZornVargrimm: Fünf Deutsche Heiden ziehen in die Schlacht, zumindest in die Akustische!
Unter dem Banner der Plattenfirma Asatru Klangwerke haben die Barden „Des Wolfes Zorn“ eingespielt.

Ein Intro mit Schwertergeklirre oder ähnlich dämlichem Brimborium hat man sich glücklicherweise gespart, sondern rumpelt ordnungsgemäß ohne Umschweife in medias res.

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