Archive von März 2010
Kratein - Trauma
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Ein Label nach dem anderen hüpft inzwischen auf den Depressive-Black-Metal-Zug und sichert sich die Dienste mindestens einer Kombo, deren Hauptthematik die Passage ins Jenseits oder wenigstens der Zerfall des Menschen ist.
Während der Löwenanteil dieser Artisten sich recht platt als Szene-Plagiate verdingen, melden sich mit Kratein fünf Mannen zum Dienst, die stilistisch ein wenig different an die schwermütige Sache herangehen …
Sleeping Village - Fragments
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Längst überfällt uns der depressive Schwarzmetall nicht mehr nur in sterilen Badezimmern, nein, immer perphider verpackt so manche Band ihren akustischen Todeswunsch.
Einen diesbezüglich kreativen Gipfel erreichen die Italiener von Sleeping Village, die mit “Fragments” einmal etwas andere Einblicke in die Einsamkeit ihrer Seelenwelt gewähren.
Black Metal hat grundsätzlich Sendepause, während sphärische und industrielle Doom-Akkorde die Feder führen, gnadenlos in ihrer Monotonie.
Animo Aeger - Impuls
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Ashen Productions überrumpeln uns dieser Tage mit einigen Geheimtipps, die den Depressive, Suicidal oder Wie Auch Immer Black Metal auf neuen Pfaden bewandern.
Neben Sleeping Village aus Italien zählen zu diesen Mannschaften auch die deutschen Hauptstädter Animo Aeger, deren Debutalbum “Impuls” eine mächtige Keule drückender Negativität darstellt und daher von debilen Gemütern gemieden werden sollte.
Freitod - Possessed by the Horns of Terror
In Sachen Authentizität ist auf Bergstolz immer Verlass – das steht schon mal fest! So also auch bei diesem Werke „Freitod“ – Possessed by the Horns of Terror.
Das Booklet weist uns schon mal den Weg, in welche Richtung die Höllenfahrt gehen soll: Alter, bodenständiger Black Metal ohne großes Geschnörkel und in totaler Verachtung jeglicher Trends.
Und Freitod halten hier versprechen und scheppern nach einer kurzen, recht melancholischen Einleitung, welche in den ersten Titel Possessed by the Horns of Terror
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Burzum - Belus
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Vorweg gleich mal – das warten hat sich gelohnt. Der Meister ist zurück! Manch einer hat gezweifelt, eine weitere Keyboardscheibe oder schlimmeres erwartet. Nichts von all dem ist – Wotan sei Dank – eingetroffen; der Varg versteht sein Handwerk nach wie vor und hat etwas Monumentales geschaffen: ein Werk, das wieder einen Meilenstein in der Geschichte der Metalmusik darstellt.
„Belus“ – der weiße Gott – überzeugt mit den typischen Elementen, die Burzum ausmachen: Geniales, sphärisches Riffing und gekonnt eingesetzte Monotonie.






























