Archive von November 2009
Impious – Death Domination
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Werte Leser, kennt ihr das Gefühl - ihr habt euch ein Album von einer Band, die schon immer gut war gekauft, ihr legt den Silberling auf und auf einmal geht die Scheiße richtig ab. Im ersten Moment denkt ihr noch: Verdammt die Jungs sind genial, die wollen noch was reißen und dann ertappt ihr euch auch schon wie ihr headbangend und Luftgitarre spielend euren Haushalt kurz und klein schlagt. So war es bei mir bei den letzten vier Alben von den aus Trollhöttan stammenden Death/Thrashern von Impious. Mit dem vierten Release „Hellucinate“ haben sie ein Album erschaffen,
Wacht – Evolution, Destruktion (LP)
Das hört sich schon mal wieder mächtig exklusiv an, was mir da aus der Festung Bergstolz ins Haus flattert.
Wacht (wir erinnern uns: Wacht / Ordo Infandorum Rituum Occultus - Split EP) – mit dem martialischen Titel Evolution, Destruktion auf Vinyl.
Jetzt aber mal gleich an die grausigen Fakten: Wacht legen mit diesem Werk das erste volle Studio Album hin (obwohl mir die Spielzeigt mit ca. 30 min etwas kurz erscheint) und dies gleich auf Vinyl und noch dazu auf lediglich 255 Exemplare limitiert - also sehr exklusiv, kann ich da nur nochmal betonen!
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Halgadom – Wille : Tatkraft : Potential
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Da sind sie wieder - Halgadom - eine der wenigen ernst zunehmenden Truppen im Bereich des heidnischen Metal bzw. des Neo Folk.
Eines gleich vorweg: Halgadom sind gekommen um die Fahne unserer Heimat erhobenen Hauptes und mit geschwellter Brust, in den stürmischen, kalten und feindlichen Winden dieser Tage wehen zu lassen.
Wie sehr habe ich dieses Paket aus dem Hause Sonnenkreuz erwartet und ich wurde wie immer nicht enttäuscht. Zuerst fällt der Blick auf das Artwork des
Pagan Metal/Antifa usw.
Nachdem wir über den Antifa-Angriff auf die Band Kroda berichteten, haben ja einige Bands erfreulicherweise klar Stellung gegen dieses Vorgehen bezogen. Selbst an den etablierten Heftchen dürfte es nicht vor übergegangen sein, dass ein Großteil der Metalfans einen lodernden Hass auf die Antifa hat.
Passend zum Thema hat nun der Todeshändler ein recht aussagekräftiges T-Hemd produzieren lassen:
Dark Funeral - My Funeral (Uncut Version) - Video
Sinners Burn – Mortuary Rendezvous
Hat der Tausendsasa Rogga Johansson mal wieder Zeit gefunden um ein neues Sinners Burn Album zu veröffentlichen!
Auf die unzähligen Bands in denen sich die Mitglieder von Sinners Burn angehören bin ich bereits im Review zur letzten Scheibe „Pre-Mortal Autopsy“ eingegangen, die will ich an dieser Stelle nicht nochmal erwähnen.
Bei „Mortuary Rendezvous“ war ich nun gespannt, wie sich der Stil der Band weiterentwickelt hat oder ob man noch einen Schritt mehr „Back to the Roots“
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Gallhammer - World To Be Ashes - Video
Legion of Sadism - auf Gedeih und Verderb
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AAARRRGGGHHH! Was waren das Zeiten, welch irrer Sound: Legion of Sadism - das muss jetzt mal raus! Hammer, was die drei Irren da abgeliefert haben geht ja auf keine Kuhhaut mehr … verdammt … Deutscher Black Metal in Reinkultur. Und danach kommt lange nix mehr. Moonblood, Nargaroth, Root, Bethlehem und Konsorten … alle hat der Teufel geritten, aber dass der Satan Einfluss auf die Muse nimmt - ganz höchst persönlich - das gabs ja nie!
Semen Datura - Einsamkeit
Wenn ich mich recht entsinne, habe ich die Deutsche Gruppe Semen Datura seinerzeit (um genauer zu sein vor ca. 12 Jahren) einmal in Amberg livehaftig zusammen mit den Trash-Metallern Thargos miterleben dürfen.
In meiner Erinnerung war das damals satanischer Black Metal … möglicherweise irre ich mich aber auch; wer kann sich schon genau daran erinnern, was vor 12 Jahren in Amberg los war.
Wie dem auch sei – heute habe ich das neueste Werk der Truppe aus meinem Briefkasten fischen können, und jetzt rotiert der Silberling im Spieler.
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Den Nordiske Sjel / Nidhogg - Jotunheimen
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Auf “Jotunheimen” treffen sich zwei Pagan-Gruppen aus dem deutschen Untergrund, von denen ich bislang nichts gehört habe: Den Nordiske Sjel aus Thüringen und Nidhogg aus Mecklenburg-Vorpommern. Los legen die Thüringer und suchen ihr Heil in extrem melodischem Pagan Folk, der aufgrund seiner Melodik stellenweise Schwächen offenbart, da man auch diejenigen Abschnitte, die man hätte mit Turbulenz füllen müssen, lieber mit einem seichten Gitarrensolo denn heftigem Riffing besetzt.
Heretic - Gods N Slaves - Video
Fimbulvet - Kriegerwahn
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Einige meiner Kollegen der schreibenden Zunft haben sich bereits geäussert zum neuen Werk der thüringer Pagan Metaller Fimbulvet, “Kriegerwahn” - und mitunter setzte es kritische Kommentare und die Abordnung der Band in den Bereich des Durchschnitts. Neugierig verleibe ich mir daher den Neuling ein und stosse in ein völlig anderes Horn, denn Fimbulvet treffen meinen Nerv ziemlich sicher und liefern eine ordentliche Scheibe ab. Man eröffnet mit dem stärksten Stück, “Drakkarmannen“, welches von seiner Energie lange zehren kann und wuchtige wie mitreissende Gitarrenriffs aufbietet, die alleine ausreichen, um
Asenblut – Aufbruch
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Die aus Göttingen stammenden Asenblut bieten auf ihrem Debüt eine Mixtur aus Death und Thrash Metal mit dezenten Pagan Einsprengseln.
Das Material,das sich auf „Aufbruch“ befindet ist durchaus ansprechend und wird mit jedem Hördurchlauf besser.
In einer Gesamtspielzeit von knappen 43 Minuten, bekommt man 10 Stücke feinsten deutschen Metal um die Lauscher gefeuert. Die Lieder sind zum Großteil im Midtempo Bereich angesiedelt und
Skady - Eyn Raunen im Tannicht
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In Mecklenburg Vorpommern tut sich was; das Trio Skady bringt über Asatru Klangwerke ihre Debütscheibe raus, die durchaus überzeugen kann.
Als erstes fiel mein Blick auf das Cover und ich musste sofort an eine frühe Veröffentlichung von Bergthron denken, die mich persönlich nie richtig überzeugen konnten. Aber das tut hier nix zur Sache, also CD in das Abspielgerät und mal abwarten wie das Trio musiziert.
Nach einem kurzen Einklang, in dem Jagdgeräusche ertönen, kann mich die Band mit ihrer Musik direkt fesseln. Die Gruppe spielt eine Mischung aus Black und Folk Metal, die einen manchmal an die sogenannten „Größen“ der Szene denken lässt,
Neutron Hammer - Extermination Kommand
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(Endlich) wiedermal eine finnische Band, die ordentlich auf den Putz haut!
Aber diesmal spielt die Kapell´ keinen Black Metal, sondern liefert eine angemessene Thrash-Keule ab, die derart nach alter Schule klingt, dass sich so manch alter Thrash-Fanatiker unweigerlich an seine Jugendtage erinnern muss.
Neutron Hammer wurde 2003 gegründet und nach sechs Jahren lassen die finnischen Trunkenbolde immer noch auf ein erstes Album warten, denn bisher konnte man nur ein Demo (Apokalyptik Attakk - erschien 2004) eine EP (Damnation’s Bringer - erschien im Jahre 2006
Koltum - Funeral of Flesh
Finster – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes kommen Koltum mit Funeral of Flesh daher; es ist nämlich nur bei sehr genauem hinschauen was zu erkennen auf dem Cover und im Booklet, weil wie gesagt alles so finster wie möglich gehalten wurde …
Aber gut es geht hier schließlich um Black Metal, und den trägt uns der portugiesische Dreier sehr versiert ans Ohr. Die Maschine läuft bei Funeral of Flesh
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Lotus Circle / Bosque - Split
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Lotus Circle waren mir bislang ein Begriff, da die Kerle vor einiger Zeit ihr Debut via Nykta veröffentlicht haben, das mir aus unerklärlichen Gründen im Hinterkopf geblieben ist.
Anders sieht es aus mit Bosque, ein für mich unbeschriebenes Blatt, welches sich nach kurzer Recherche als portugiesisches Ein-Mann-Projekt entpuppt, dessen Allgegenwart in Frage gestellt werden darf.
Nun teilen sich diese beiden “Formationen” einen Silberling und traktieren uns mit nervenzerrendem Drone Doom der herben Art.
Lifelover – Dekadens
Die Liebhaber des Lebens sind mit einer neuen EP am Start, diese kann sich durchaus hören lassen und die „Dekadens EP“ wird die treue Fanschar bestimmt nicht enttäuschen und möglicherweise auch erweitern.
Wie gewohnt setzt man auf die typische Stilistik, die Lifelover berühmt gemacht haben, sprich:
Black Metal trifft auf depressiven Rock (oder vielmehr gesagt andersherum wird ein Schuh draus).
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Arghoslent/Martial Barrage – Send forth the Beast ye Breed
Endlich haben Arghoslent wieder was rausgebracht, die haben zwar erst letztes Jahr das „Hornets of the Pogrom“ Album veröffentlicht - und durch eben dieses wurde ich auf die amerikanische Band aufmerksam, das Album klang herrlich frisch und unverbraucht; Nun aber erscheint glücklicherweise auch schon über Drakkar eine Split mit den Kanadiern von Martial Barrage, die es als CD oder im Vinylformat zu erwerben gibt.
Aber nun zur Musik, den Anfang machen Arghoslent, welche hier mit drei Stücken aufwarten, bei denen ersteres „Fodder for the Shoah“ etwas schwächer ausfällt, aber dafür killen die zwei darauf folgenden Hymnen umso mehr.
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