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Archive von September 2009

Tavaron - Architektur des Schmerzes

Tavaron - Architektur des SchmerzesOptimales Intro, das Tavaron aufbieten - schreiende Weiber, Folter, Qual, Tod, Stille.
Der Einstieg in ihr Zweitwerk “Architektur des Schmerzes” meistern die Ruhrpottler also fabelhaft und auch die Folgeminuten sind nicht von schlechten Eltern.
Ganze vierzehn beklemmende Kapitel perverser Gelüste und abgrundtiefer Bösartigkeit kommen zu Wort, verpackt in galoppierenden Schwarzstahl durch und durch deutscher Machart, die trotz des argen Undergroundstatus’ der Truppe so manchem Major-Act die Scheiße in die Buxe treiben könnte.

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Selbstmord - Dawn of a New Era

Selbstmord - Dawn of a New EraIch geh mal gleich mitten ins Geschehen, da mir diese Scheibe dermaßen gut taugt, möchte ich weder mich noch Euch mit langweiligem Vorgeplänkel aufhalten.
Polnischer Black Metal wird geboten, und das geile an dieser Lichtscheibe ist, dass hier wirklich Black Metal im ursprünglichen Sinne (z.B. Widmo Beznadzieji ) mit kriegerischer Raserei (z. B. der Anfang von W Listopadowa Nor) verbunden wird.
Wobei mir bei diesem Werk der urwüchsige Charakter, welcher durch die sehr fein gespielten Leads, erzeugt wird am allerbesten gefällt. Man kommt sich bei der Dawn of a New Era einfach vor, als würde man im Jahre 1360 im unbesiedelten

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Descending Darkness - Blutrausch

Descending Darkness - BlutrauschDas Beiblatt kündigt Grosses an.
Vom brutalsten Black Metal-Album, das in Österreich je entstanden ist, ist die Rede.
Und die Nähe zu Bands wie Profanatica, Ildjarn und Gorgoroth wird propagiert. In der Tat legen Descending Darkness auf ihrem ersten offiziellen Release los wie die Feuerwehr, was die erste Behauptung stützt und “Blutrausch” in die höheren schwarzmetallischen Regionen der Alpenrepublik ordnet.
Einen spontanen Vergleich hätte ich zu älteren Werken Impaled Nazarene’s gezogen, wobei man sich auf produktionstechnischer Ebene doch arg unterscheidet und mit einem derart rumpeligen Sound daherkommt, dass es sogar schwerfällt, die einzelnen Instrumente zu erkennen.

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Waldschein – Verborgene Pfade

Waldschein – Verborgene PfadeDas Kulmbacher Sextett hat sich den Pagan/Viking Metal auf die Fahnen geschrieben Nach einem Demo das im Gründungsjahr (2007) erschien, legt man nun den ersten Langspieler vor, der auf den Namen „Verborgene Pfade“ getauft wurde und über Asatru Klangwerke erscheint.
Die acht Lieder sind alle sauber ausgearbeitet und gut in Szene gesetzt. Jetzt stellt sich für mich aber die Frage, was braucht ein gutes Pagan/Viking Metal Album im Jahre 2009? Zum einen auf jeden Fall, griffige treibende Gitarren, die gibt es auf diesem Album zuhauf, manchmal baut man auch noch starke Soli mit ein und die Leads bestechen mich auch ein ums andere Mal mit ihrer Klasse.

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Disiplin - Empire of the Iron Glove - Video

Disiplin - Molti Nemici - Molto Onore!

Disiplin - Molti Nemici - Molto Onore!Sehr schön! Seit Ewigkeiten habe ich von den Burschen aus Norwegen nichts mehr gehört; umso erfreuter war mein kaltes Herz, als dieser nette Silberling bei mir eintrudelte.
Äußerlich schon mal volle Punktzahl, das moderne und aussagekräftige Coverartwork macht Lust auf mehr, also „non cessare“ und rein damit in den CD-Schacht.
Bei „Molti Nemici - Molto Onore!” handelt es sich um eine so genannte „Best of Compilation“ welche über Frenteuropa erschienen ist.

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Hamargroll – s/t

Eines gleich vorweg, Schöngeister können sich hier direkt verpissen und bei der Konkurenz nach dem heißesten Metalcore-Scheiß forschen. Alle anderen Irren, Puristen und Verfechter des ursprünglichen Black Metals können sich hier über den neusten Release aus dem Hause Darker Than Black und Werewolf Productions informieren.
Erstmal möchte ich euch noch ein paar Anhaltspunkte zu Hamargroll liefern. Die Band wurde 1997 von Strid gegründet, der zusätzlich noch in Necrosynthesis und Coven of the Worm aktiv ist. Das selbstbetitelte Demo erschien bereits im Jahr

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Wacht / Ordo Infandorum Rituum Occultus (Split EP)

Evolution of destructionAus dem Hause Bergstolz erreichte mich heute dieses feine Werk - ein auditives Bündnis der beiden Kapellen Wacht und Ordo Infandorum Rituum Occultus (beide Kampfgeschwader stammen aus der Schweiz).
Ins Auge sticht mir gleich schon mal die äußerst originelle Gestaltung des Ordo Infandorum Rituum Occultus-Covers Crawling Khaoz. Der Titel wurde also fein visualisiert und noch besser interpretiert: Thrashiger Black Metal mit einem kleinen Order from Chaos-Einschlag donnert aus den Boxen OIRO geben mächtig Gas und ballern richtig nach vorne. Die heißere Stimme ist das Tüpfelchen auf dem i. Erinnert auch ein bisschen an die Rapture von den irren Finnen “Impaled Nazarene” kommt aber wesentlich okkulter rüber … wie schon gesagt Order from Chaos lassen grüssen!

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Interview mit Hendrik M.

 M.Viel wird geredet in der Szene und “Nix Gwiss woass ma ned” …
Ein umfangreiches Sammelsurium an Halbwahrheiten lässt sich leicht via google im Netz über den ehemaligen Absurd-Schlagzeuger finden - jedoch immer ohne Gewähr, dass hinter diversen Behauptungen auch nur ein Fünkchen Wahrheit steckt.
Nun wurde uns ein sehr aktuelles Interview mit Hendrik M. offeriert welches 1:1 unten stehend wiedergegeben wird und dem geneigten Leser einen unverfälschten Blick auf so einige Geschehnisse gewährt, welchen man bis jetzt nur in so manch (völlig verdrehten) Groschenromanen (Dornbusch) erhaschen konnte.

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