Archive von Dezember 2008
« Vorangehende ArtikelSuicidal Vortex - My Existence
Weiterlesen »
Mit Debutantenbonus gehen die Lübecker Dunkelmänner Suicidal Vortex sowie ihr Label Afflictedphonica Arts an den Start uns präsentieren uns das erste gemeinsame Machwerk “My Existence: A Series Of Thoughts Amidst Infinitive Darkness“.
Dass diese Gedankenfolge nichts gutes beinhaltet, wird schon durch den äusseren Eindruck zur Gewissheit - das Artwork quillt nämlich über vor diversen düsteren Motiven, die zu einer unheiligen Collage zusammengefügt worden sind.
So geben sich Spinnen, Tentakel, Gasmasken, Knochenköpfe, Engel, Kirchen,
Necrofrost – Blackeon Lightharvest
Weiterlesen »
Die bayerischen Krawallbrüder von Necrofrost sind schon lange keine Unbekannten mehr in der Szene; so konnte man während des dreizehnjährigen Bandbestehens schon so manch räudiges Black Metal-Werk veröffentlichen - an dieser Stelle soll nun die neuste Veröffentlichung aus dem Hause Necrofrost besprochen werden.
Und die meisten Leser wird es bestimmt freuen zu hören, dass das Duo keinen Schritt von seinem eingeschlagenen Weg abweicht, soll heißen, hier wird immer noch eine Ehrerbietung an den klassisch räudigen Schwarzstahl ausgesprochen. Hier wird nichts aufpoliert, denn hier regiert der ungeschliffene Hass.
Hooded Menace – Fulfill the Curse
Weiterlesen »
Zur Abwechslung heute mal ein Review für eine finnische Band, die keinen Black Metal spielt; sowas soll es tatsächlich auch geben - Hooded Menace zum Beispiel. Das Trio um den ehemaligen Phlegethon-Frontmann legt mit seinem ersten Langeisen die Messlatte außerordentlich hoch. Auf der zugehörigen MySpace Seite als Death Metal angepriesen, muss ich dem dennoch widersprechen, denn in meinen Augen sind Hooded Menace zu 80% Doom Metal und nur zu 20% Death Metal. Hier bekommt man aber keineswegs eine 0815-Mischung aus den beiden Genres - was man hier spielt, scheint man schon mit der Muttermilch aufgesaugt zu haben.
Sagittarius - Songs From The Ivory Tower
Weiterlesen »
Die Büchse der Pandora öffnet ein ums andere Mal der gute Cornelius Mikael Waldner - und dies nicht vorrangig mit dem schwer lokalisierbaren Schwarzmetall-Projekt Hailstorm, sondern dem dreiköpfigen Sagittarius, der ausschliesslich über die Strassen des klassischen Neo-Folk getrieben wird.
An seiner Seite hat Waldner zum einen Marcel P., zuständig unter anderem für den Cello, die Bassgitarre sowie den Bühnen-Gesang und nebenbei aktiv bei Halgadom, Svarrogh und Von Thronstahl, zum anderen Dimo Dimov, der sich für die Gitarrenarbeit verantwortlich zeichnet und ansonsten mit Formationen wie Svarrogh, Hatred Divine und Viszeral durch die Lande zieht beziehungsweise zog.
Sõjaruun - Sõjaruun
Weiterlesen »
Das Gerücht, dass Estland über eine rege Schwermetall-Szene verfügt, dürfte spätestens seit Must Missa und Loits auch dem letzten Hinterwäldler zu Ohren gekommen sein.
Ausser den Vorgenannten tummeln sich viele weitere hoffnungsvolle Bands im dortigen Untergrund, zu denen neuerdings auch Sojaruun zu zählen sind.
Black Devastation Records haben diesen Rohdiamanten ausgegraben und mit dem gleichnamig “Sojaruun” betitelten ersten Lebenszeichen ein heisses Eisen im Höllenfeuer.
Blood of the Black Owl – A Feral Spirit
Weiterlesen »
Meine Gebete wurden erhört: Nach dem unglaublichen Debüt, das im Jahre 2006 erschien und auf den Namen „Blood of the Black Owl“ hört, konnte man dieses Jahr noch eine Split mit Celestiial veröffentlichen und nun liegt mir hier das mehr als ansprechende zweite Album dieser Band vor.
Blood of the Black Owl wurde von dem in Seattle beheimateten Chet W. Scott ins Leben gerufen. Dieser konnte bereits mit einigen anderen Projekten für Furore sorgen, das bekannteste sollte wohl Ruhr Hunter sein, das mit seinen Post Industrial-Klängen begeistern konnte.
Burn Down – Zyklon Sturm der Vergeltung
Weiterlesen »
Hier habe ich nun die neue Scheibe „Zyklon Sturm der Vergeltung“ von Burn Down vorliegen und als erstes fällt auf, dass man sich in so ziemlich allen Belangen steigern konnte. So ist diese Scheibe zu einem schlachtenwütigem Hardcore/Hatecore/Metal-Inferno herangereift und wird des öfteren in meinem CD-Schacht landen.
Erstmal zur Musik: Man bekommt die volle, aggressive Breitseite Hatecore mit einer riesen Portion Metal um die malträtierten Trommelfelle geblasen, vorgetragen mit einer ordentlichen Wut im Bauch;
Marduk - Steel Inferno - Video
Menegroth - Menegroth
Weiterlesen »
Black Metal untypisch scheint mir das Cover dieser Platte – ein skizzierter Soldat in Kampfposition, haben Menegroth die musikalisch Marschrichtung geändert – Neofolk oder was ganz anderes?
Nein! Das Gesamtkonzept konzentriert sich nun einfach mehr auf den Militarismus als zuvor.
Die Musik erinnert mich nach wie vor ein bisschen an Totenburg allerdings möchte ich behaupten, dass die Herrschaften insgesamt ihr Spiel enormst verfeinert haben, ein deutliches Merkmal dafür ist die filigrane Führungsgitarre die sich mit teils melancholischen Melodien geschickt unter das rhythmische Stakkato mischt.
Deathspell Omega - Procreation Epidemic - Video
Proclamation – Messiah of Darkness and Impurity
Weiterlesen »
Alter Schwede! Als das Intro verstummt und das erste Lied loshämmert, muss ich mich erst noch einmal vergewissern, dass hier auch die richtige Scheibe in der heimischen Anlage gelandet ist. Denn das spanische Zerstörungskommando Proclamation klingt in allen Bereichen nach den mächtigen Blasphemy und genauso sehen die Kerle auch aus, denn sie haben die ach so typische Kriegsbemalung.
Dass die 2003 gegründete Gruppe beständig den Untergrund mit guten Veröffentlichungen versorgt war mir bewusst, aber hier konnte man sich nochmal beträchtlich steigern.
Perterricrepus – The Dark Age of Carpathia
Weiterlesen »
Die slovakische Einmannkapelle Perterricrepus wurde im Jahre 2003 von Karpatianus ins Leben gerufen. Nach einem Demo veröffentlicht man dieser Tage über das griechische Label Zyklon-B die erste Langspielplatte.
Auf „The Dark Age of Carpathia“ bekommt man depressiven Black Metal geboten, der mit ordentlichen Ambient-Elementen angereichert wurde und sich stark am Schaffen von Burzum orientiert. Bereits beim Intro wird man dazu eingeladen, mit Perterricrepus durch die finsteren Wälder der Karpaten zu schreiten und wenn dann noch fulminant mit „The Dark Age of Carpathia Part II“ einsteigt, fühlt man sich von allen Seiten von finsteren Gestalten beobachtet.
Menegroth - Helvetische Urgewalt
Weiterlesen »
Die Helvetische Urgewalt beginnt mit einem Donnerwetter und dem Rhythmus, im Gleichschritt marschierender Soldaten, dann geht das Gefetze los.
Menegroth poltern voller Wut nach vorne! Von Anfang an erinnert mich das Gesamtwerk an ältere Absurd-Scheiben und vor allem an Totenburg.
Der Klang ist typisch für diese Art von Musik: Rau, dennoch, man versteht jedes Instrument klar und deutlich. Die Riffs sind im Prinzip einfach gehalten; einfach aber effektiv. Die Saitenfraktion klingt richtig klar durch, hier wurden keine Mehrfachspuren übereinandergelegt, sondern das Augenmerk
Menschentod - Interview
Weiterlesen »
Heil Surtalog!
Schön, dass Du Zeit gefunden hast, mir ein paar Fragen zu beantworten.
Am besten Du stellst MENSCHENTOD zu Beginn einmal vor.
Carpathian Forest - Carpathian Forest - Video
Antichristian Kommando – Vernichtungsfeldzug
Weiterlesen »
Antichristian Kommando – ich denke unter diesem Namen kann man sich von vorne herein schon etwas vorstellen, dazu noch der Titel „Vernichtungsfeldzug“ und man weiß eigentlich schon, was einen erwartet. Wüster Black Metal professionell auf Tape gepresst und dazu ein gedrucktes schwarz/weiß Beiheft.
Das Kommando besteht aus 2 Personen: Herr Kvaathan seines Zeichens für Musik und Lyrik zur Verantwortung zu ziehen und Winter, welcher ebenfalls für Lyrik und dann noch für das infernalische Geschrei pflichtig ist.
Mountain King - Gotos Antichristus
Weiterlesen »
Im höchsten Maße originell und mit einem mehr als mysteriösem Touch versehen: Satorius der Hohe Priester des Schwarzer Orden von Luzifer.
Hier mit seinem jüngsten Opus Gotos Antichristus. Es geht sogar das Gerücht um, dass diese Scheibe nahezu kein europäischer Distributor ob der Gefährlichkeit Satorius in sein Programm aufnehmen will. Ein Fehler, wie ich meine, denn Gotos Antichristus ist ein potentes Machtwerk, das gehört und gesehen werden muss. Mountain King ist eine Truppe, die etwas zu verkünden hat. Gerade im Black Metal sollte man sich besinnen auf die „Werte“, die uns Satorius lehrt: Satanismus pur!
Shining - Claws of Perdition - Video
Gigi und Die Braunen Stadtmusikanten - Braun ist Trumpf
Wer sich jetzt fragt, was diese Besprechung hier zu suchen hat, soll einfach Leine ziehen. Selbstverständlich machen Gigi und Die Braunen Stadtmusikanten keinen Black Metal, sondern knallharte Volksmusik im eigentlichen Sinne. Aber, was den Kampfgeist dieser illustren Truppe angeht, der steht weit über vielen Black Metal-Kapellen!
Also, wer bis hierher weitergelesen hat, der dürfte wie viele Andere sehnsüchtigst auf die Fortsetzung von „Braun ist beautiful“ gewartet haben. Und das Warten hat sich gelohnt.
Weiterlesen »
Enoid - Suicide, Genocide
Weiterlesen »
Eine sehr dunkle „Verpackung“ hat diese auf Bergstolz erschiene Mini LP. Kontrastarm, finster – das menschenverachtende Konzept von Enoid wird treffend visualisiert! Das Stück Vinyl ist auf 500 Einheiten limitiert und zu den ersten 100 Exemplaren bekommt man auch noch einen Logo-Aufnäher dazu, so viel zur äußeren Erscheinung.
Enoid ist ausschließlich Bornyhake (auch noch tätig bei Krigar, Borgne, Snorre, Gerbophilia, ChokingOnBile, Cakewet), erstaunlich, dass es sich hierbei nur um eine Ein-Mann-Kapelle handelt; sind doch alle Instrumente hervorragend eingespielt und erwecken im Zusammenwirken den Anschein einer mehrköpfigen Horde.






























