Archive von November 2008
« Vorangehende ArtikelIvenberg - Leben heisst Sterben
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Hier liegt mir nun das neue Machwerk der Coburger Ivenberg vor, das auf den Namen „Leben heisst sterben“ getauft wurde. Und was ich da höre kippt mich glatt aus den Latschen. Hier wird einem moderner Viking Metal geboten, der mit ´ner ordentlichen Prise Black und Death Metal angereichert wurde.
Das ganze Album überzeugt mit einer gehörigen Portion Spielfreude und lädt dazu ein mit Ivenberg in die Schlacht zu ziehen um den Feinden den gottesfürchtigen Kopf vom Leib zu schlagen. Man braucht hier kein Stück in Vordergrund zu stellen, denn wirklich jedes Stück ist ein Hit. Die einzelnen Stücke überzeugen mit starker Dynamik
Kältetod - Verstummt, Erblindet, Verdorrt, Erfroren
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Seit einigen Jahren fristet das Ein-Mann-Projekt Kältetod sein jämmerliches Dasein in den kärglichen Winkeln des deutschen Black Metal-Untergrundes.
Hin und wieder entlässt R. - so der Name des einzigen aktiven Musikers - seufzende Schreie an die Oberfläche, die sich sodann in Form inzwischen sehr gesuchter Tonträger wie “Aus Kerkern“, “Aus Ruinen“, “Trümmer” und “Leere” verewigt finden und von einem traurigen Leben im Abseits künden.
WATAIN - I Am The Earth - Video
Ad Hominem - ACHTUNG - Video
Visions of the Night – Nocturnal Militia
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Kanada zieht in den Krieg und schickt das Einsatzkommando Visions of the Night voraus; die mit ihrem apokalyptischen Black/Death Metal Gebräu einem Feuersturm lostreten der es in sich hat.
Beim Intro „Eve of War“ werden zu Marschtrommeln die Gewehre geladen während im Hintergrund eine Stimme verlautet, das der Kampf ein siegreiches Ende nehmen wird. Und das wird er, soviel kann ich euch versprechen. Mit „Supreme Militarism“ steigt man dann auch gleich fulminant ein.
Grim Monolith - Mooncrowned
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Italien wird hinsichtlich seiner Black Metal-Szene bisweilen ja etwas abschätzig betrachtet, was sich mir durch diverse abschreckende Beispiele auch immer wieder bestätigt.
Andererseits verfügt der Stiefelstaat mit Truppen wie Mortuary Drape, Spite Extreme Wing oder Absentia Lunae über echte Glanzlichter des Schwarzmetalls, die sich vor der internationalen Konkurrenz nicht fürchten müssen.
Zu dieser Oberklasse aufschliessen wollen auch die mir bislang unbekannten Grim Monolith aus Sizilien, die mit “Mooncrowned” ihren zweiten eigenproduzierten Langspieler vorlegen…
Creature – Feindtbild
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Die vor elf Jahren erschaffene hässliche Kreatur, spuckt seit 2004 im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren, immer wieder hervorragende Alben aus. Und hier liegt mir nun das neue Machwerk, das auf den Namen „Feindtbild“ hört, vor.
Der „Einklang“ wirkt anfänglich recht bizarr, aber passt bei genauerem hinhören wie Deckel auf Topf. Hier hört man eine starke Orchestrierung die als erstes sehr stark an gewisse Norweger erinnert, aber dann eine deutliche kranke Dramatik offenbart. Bei den danach folgenden acht Stücken plus den „Ausklang“,
Christ Beheaded – Open the Gates of Hell
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„Save your prayers, god is not here with us now. There’s only the darkness here and your DEATH!!!“ Mit diesem allseits beliebten Intro steigt der Indianapolis-Fünfer Christ Beheaded in seine erste Veröffentlichung ein und spannt den Erwartungsbogen mit einem langsamen Thrash-Einstieg noch weiter. Aber nach einer knappen Minute feuert man endlich aus allen Rohren.
„Purgatory“ heißt das erste Stück und bietet rasenden Black Metal, der dem Hörer selten Zeit zum Atmen gibt. Aber trotz aller Raserei greift man immer wieder zum langsameren Einleitungsriff; dies erweist sich als geschickter Schachzug, denn so verleiht man dem Stück einen großen Wiedererkennungswert.
Nåstrond - Interview
Seit nunmehr fünfzehn Jahren zählen die Göteborger Nastrond zur Elite des Black Metal und haben mit “Muspellz Synir” auch aktuell ein heisses Eisen im Feuer der internationalen Schwarzmetallszenerie. Weiterlesen »
Wie gut, dass sich Karl, seines Zeichens Herz und Hirn von Nastrond, spontan dazu bereit erklärte, mir ein paar hastig aus den Fingern gesaugte Fragen zu beantworten…
Vardlokkur - Fragmenteret Okkult Bespottelse
Ynleborgaz ist mit von der Partie bei Angantyr, Zahrim, Make A Change… Kill Yourself, Tagefolket,
Holmgang - und Vardlokkur.
Er repräsentiert demnach nicht die dänische Black Metal-Szene - er ist die dänische Black Metal-Szene. Grund genug natürlich, sich dem Treiben des guten Herren am Beispiel des aktuellen Debuts von Vardlokkur, “Fragmenteret Okkult Bespottelse“, etwas eingehender zu widmen.
Es dauert ganze drei Lieder, um die Überzeugung zu gewinnen, eingehendere Eindrücke recht problemlos erhaschen zu können.
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Orlog - Elysion
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Die Wernesgrüner Gerstensaftgourmets von Orlog haben sich netterweise nur zwei Jahre Zeit gelassen, um nach “Reinigende Feuer” ihren nächsten Langspieler aufs Volke zu hetzen. Dieser hört auf den klangvollen Namen “Elysion“, angelehnt an die “Insel der Seligen” der griechischen Mythologie, die den unsterblichen Helden als Altersruhesitz zugewiesen worden ist, auf der ewiger Frühling herrscht und wo ein Nektar-ähnlicher Trank aus einer Quelle der Lethe ewiges Vergessen aller irdischen Leiden ermöglicht.
World’s Blackness – World’s Blackness
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Ein Mysterium hat sich aufgetan, zu dieser Band gibt es kaum Informationen und man findet auch so gut wie nichts. Steckt bestimmt eine bitterböse Verschwörung dahinter!
Aus der CD-Einlage prangt nur der Satz: „World’s Blackness is dead now, your world is dead.“ und eine derbe Kampfansage gibt es auch noch obendrauf … die lest ihr im Booklet allerdings lieber selber nach!
Von eben dieser drastischen Anweisung geleitet lege ich die Kassette ein und erwarte eiskaltes rasendes Black Metal-Geschepper. Aber was bekommt man zu hören?
Zumtot – Occident
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Heute kommt das Demo des französischen Duos Zumtot dran. Die beiden Köpfe hinter der Band hören auf die einfallsreichen Pseudonyme H und W, H spielt alle Instrumente, zu denen auch eine Flöte zählt und übernimmt noch Teile des Gesangs, während W sich einzig für die gesangliche Umsetzung der Texte verantwortlich zeigt.
Eines noch vorweg, die Texte sowie das ganze Inlay sind komplett in Französisch gehalten, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen.
Nun zum wichtigsten Thema, der Musik. Das erste Stück wird von Trommeln, Flöten und Akustik-Gitarren eingeleitet, die zusätzlich noch von einem Donnerhall
Wotanorden - Aryan Culture Preservation
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Ein äußerst ruppiger Sound – erinnert mich an ältere Gontyna Kry, das fällt mir zuerst auf.
Die aggressive Musik scheint mir ziemlich komplex gehalten zu sein; epische Elemente wechseln sich mit technsich rasendem Black/Viking Metal ab.
Das schnelle Schlagzeug klingt teilweise etwas dünn (Veles-artig), aber sehr individuell. Klar-gesungene Stimmen sind auf Aryan Culture Preservation keine Seltenheit und verleihen dem Werk eine gewisse Erhabenheit – die gekrächzte Black Metal-Stimme haut noch nen ordentlichen Schuss Wut in die Lieder.
Hordes of Nebulah - …And Blasphemous Night Shall Fall
Eine Wiederveröffentlichung aus dem Hause Abyss Records. Die CD beinhaltet …And Blasphemous Night Shall Fall und als Bonus ein paar einzelne Songs der Lay Waste To The Myths Of The Seraphim CD und der When The Sun Was Bled Of Its Light CD.
Amerikanischer Black Metal! Die Aufmachung deutet bereits darauf hin: Hier geht es bodenständig zur Sache, soll heißen: Satanismus, Okkultismus, Blasphemie, Hass und Wut.
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Arkonian - Arkonian Resurrection
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Angetrieben von Flöten und Trommeln wird man auf die Kampffelder geleitet, wo die Auferstehung von Arkonian stattfinden soll! Die Einleitung „Before the Thunder falls“ klingt anmutig und fröhlich, aber nur solange bis „Arkonian Resurrection“ losdonnert. Hier wird auch munter weiter geflötet, dazu fährt man jedoch ein mächtiges Pagan Metal-Brett auf. Das Stück geht mit seiner Rhythmik und Dynamik direkt ins Ohr und man bekommt sofort Lust, die heimischen Metvorräte zu vernichten. Hier paaren sich im Refrain der typisch hasserfüllte Gesang mit hymnenhaften Chorgesängen. Im Mittelteil macht man eine kleine Pause in Form von Hornbläsern,
Seelenfrost - Ein Gedicht
“Black Metal aus Westfalen” liefern uns Semgoroth und Waechter Rutan mit ihrem Demo-Band “Ein Gedicht” - und stellen sich dabei wahrhaftig nicht unbeholfen an.
Ein Demo und eine Split-Veröffentlichung mit Baerenzorn gingen dieser Kassette voran, die auf den ersten Blick mit ihrer ordentlichen Aufmachung bestechen kann und auch inhaltlich nicht am Stock geht.
Drückend roher Black Metal steht auf der Speisekarte, oftmals erinnernd an ältere Aufnahmen von Horna und Satyricon - alles in allem also recht nordisch anmutend.
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Pagan Hammer - Pagan Wolves / Foresight
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So hier liegt mir mal ein schmuckes Kassettchen vor! Pagan Hammer besteht aus Kurt von Ehlerson aka Vampiric Tyrant, der sich hier für das gesamte Konzept sowie die Instrumentierung und die Sangesarbeit verantwortlich zeigt. Die Band wurde im Jahr 2006 gegründet und hat es bis jetzt auf eine stattliche Anzahl von acht Veröffentlichungen (Demos, Splits und Best of Compilations) gebracht. Auf Pagan Wolves / Foresight werden die ersten beiden Demos der Band, die anno 2007 das Licht der Welt erblickten, noch einmal via Sabbath’s Fire veröffentlicht. Das macht auch Sinn, denn diese waren strengstens limitiert.
Thunderbolt - The Sons of the Darkness
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Der Klang der Basstrommel und die Spielart überzeugen mich gleich von Beginn!
„The Sons of the Darkness“ – damit knallen Thunderbolt voran, und das sehr, sehr erquickend, da an dieser Veröffentlichung einfach alles stimmt. Die Scheibe ist sehr gut gespielter und passend produzierter Untergrund-Black Metal; Aber eben jetzt kein Geschepper und Gerumse, sondern sauber durchdachter, einfach gehaltener und gut gespielter!
Doppelplusgut – das ruft Gedanken an vergangene Zeiten herbei, als es noch nicht so viel Schrott gab im geheiligten Black Metal-Zirkus.
Pantheon - Vargrstrike
Die Neuauflage dieses Klassikers ist wohl die Gelegenheit für mich, eines meiner geschätztesten Werke vorzustellen: Pantheon´s Vargrstrike!
Die Musik ist Black Metal, aber eine ziemlich außergewöhnliche Spielart. Die Riffs wechseln in jedem Song ziemlich rasant durch und dennoch ist konstant ein hoher Wiedererkennungswert gegeben! Permanent umgibt einen bei den Stücken von Pantheon die Aura des Okkultismus – die Riffs sind zwar Thrash-mäßig angeordnet, bergen aber zutiefst mystisch/okkult anmutende Klangfolgen. Weiterlesen »
Positiv - und anders als gewohnt –































