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Archive von Oktober 2008

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Darkthrone - Dark Thrones and Black Flags

Darkthrone - Dark Thrones and Black FlagsJawohl – die guten alten Darkthrone. Immer wieder was erfrischend Neues im Angebot. Black and Roll und morbiden Thrash würde ich sagen knallen die Herren uns auf ihrem 14ten Album entgegen. Das Ding läuft rein wie siedendes Öl und hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Viel Hall auf der teilweise gepressten Stimme verleiht der Platte einen ganz eigenen Charakter; eine klare Punk-Attitüde ist nicht zu verleugnen.

Das Schlagzeug klingt schön gepoltert und ist bei genauer Betrachtung dennoch so sauber wie ein Genickschuss!

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Aura Noir – Hades Rise

Die Herren Apollyon und Aggressor haben laut Fenriz das Album des Jahres 2009 erschaffen und nun wurde es endlich den hungrigen Fans zum Frass vorgeworfen!
Dass sich bei Aura Noir irgendwelche Neuerungen oder Experimente einschleichen, kann man getrost vergessen, denn die Horde hält seit nunmehr 15 Jahren die Flagge des Black Fucking Thrash Metals hoch. Das einzige was sich ein bisschen verändert hat, ist, dass „Hades Rise“ für Aura Noir-Verhältnisse etwas gesitteter klingt - das war’s dann aber auch schon!

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Baerenzorn / Seelenfrost - Split

die-boten-der-toten-waldheyt-und-totenkalkIch muss gestehen, dass mich der Bandname Baerenzorn zunächst doch etwas stutzig gemacht hat…
ich meine, Seelenfrost geht nach allen Regeln des Klischees in Ordnung, aber Baerenzorn… aber gut - Namen sind, wie wir alle wissen, Schall und Rauch - die Musik zählt, nichts weiter. Hören wir also rein.

Baerenzorn eröffnet das spielzeittechnisch mit knapp achtzig Minuten mehr als üppige Split-Album mit gut gemachtem, an sich aber belanglosen Keyboardgedudel der Marke Mortiis

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Burial Hordes - Devotion To Unholy Creed

Burial Hordes - Devotion To Unholy CreedGriechenland ist neben Frankreich wohl jener Mittelmeerstaat, welcher in Sachen Black Metal die amtlichsten Exportschlager aufzuweisen hat.
Die Älteren von uns werden mit den unheiligen Machwerken von Truppen wie Necromantia, Varathron oder Rotting Christ mehr oder weniger in die Szene hineingewachsen sein - und dies zu Zeiten, in denen eine Verknüpfung zwischen Schwarzmetall und Kommerz undenkbar gewesen ist. Nun, die Zeitenwende ist vollzogen und viele grosse Namen von der Bildfläche verschwunden.
Wie gut, dass Hellas mit Bands wie Burial Hordes noch immer über ein beeindruckendes Arsenal musikalischer Satanisten verfügt und diese ohne Unterlass mit ordentlicher Klangkunst auch in
unsere Breitengrade spült.

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EYEHATEGOD – Confederacy of Ruined Lifes

EYEHATEGOD – Confederacy of Ruined LifesHeute steht mal ein Klassiker des Sludge-Genres auf dem Speiseplan. Das haben sich EYEHATEGOD redlich verdient, denn im schnelllebigen und Klischee-behafteten Metal-Zirkus zählen sie zu einer der wenigen Konstanten, die ihrem Stil zu 666% treu geblieben sind und das seit 20 Jahren! Das hier rezensierte Album erschien im Jahr 2000 und ist das letzte offizielle Album der Sludgemeister. Danach folgten etliche Split-Veröffentlichungen mit Cripple Bastards und Soilent Green, ein paar Best-of-Compilations,

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Thorngoth - Rauhnacht

Thorngoth - RauhnachtDer für meine Ohren sehr gelungene Erstling “Thelema Of Destruction” hat mich dazu veranlasst, mir auch das aktuelle Werk der bayerischen Black Metaller Thorngoth - “Rauhnacht” - zur Rezension in die Hütte zu holen - und ich muss sagen, die neue Scheibe gefällt mir noch besser, als ihr Vorgänger.

Kommen wir deshalb gleich zur Musik:
Nach kurzer Dudelei legen die vier Bad Tölzer los wie die Feuerwehr und zaubern mit “Curse Them” die erste von acht massiven Schwarzmetallgranaten aus dem Zylinder,

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Wehrhammer - Schwarzes Eisen

Wehrhammer - Schwarzes EisenErnst zu nehmender Black Metal ist rar gesät. Deshalb habe ich diese Veröffentlichung fieberhaft erwartet. Über Wehrhammer selbst brauche ich mit Sicherheit nicht viele Worte zu verlieren – Krieg ist Wehrhammer und Wehrhammer ist Krieg. Die wohl größte Überraschung an Schwarzes Eisen ist, dass der Silberling über ein Label - Total Isolation Records - rausgekommen ist und nicht wie gewohnt selbst veröffentlicht wurde.

Jeder Ton auf diesem Werk ist reinster Black Metal, kompromisslos und radikal so wie er sein muss.

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TAAKE - Umenneske - Video

Pek – Preaching Evil

Pek – Preaching EvilDas belgische Duo zieht erneut aus, um über das Böse zu predigen. Das wird auf „Preaching Evil“ auch mit totaler Hingabe und mit Hilfe des schwarzen Herzblutes vorgetragen. Auf der neusten Scheibe werden acht stark angeschwärzte minimalistische Death Metal Salven auf den Hörer abgeschossen.
Nach einem kurzweiligen einleitenden „Geplänkel“, baut sich bedrohlich eine gewaltige Gitarrenwand auf die den herbstlichen Nachmittagshimmel sofort schwarz färbt. Nefasto der sich für das Schlagzeug verantwortlich zeigt, feuert einen Bombenhagel nach dem anderen aus den Boxen

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P.H.O.B.O.S. - Anaepidal

phobos-anaepidalMeine werten Kameraden, habt ihr schon eure Musiksammlung für das bevorstehende Samhain aufgestockt? Falls euch noch eine kranke Scheibe fehlt, dann könnt ihr euch getrost dieses finstere Werk besorgen.
P.H.O.B.O.S. stammen aus Frankreich und zocken auf „Anaepidal“ einen dreckigen Hybriden aus Doom, Industrial, Sludge und Black Metal. Hört sich komisch an, klingt aber genau so!

Das heftige Treiben beginnt mit einem verstörendem Rauschen das die disharmonisch gespielten Drums langsam an die Oberfläche schwemmt.

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Wolfsschrei - Demons Of My Inner Self

Wolfsschrei - Demons Of My Inner SelfDer gute Molestor Taaken besitzt wie wir wissen mehrere musikalische Gesichter, die sich allesamt  dem schwarzen Stahl widmen.
So betätigt er sich unter anderem beim Zwei-Mann-Projekt Wolfsschrei, welches er mit seinem Kollegen Naudhiz, mit selbigem musiziert Taaken auch bei Erhabenheit, am düsteren Leben erhält. Diverse EPs, Splits und sonstige Werke wurden unter diesem Banner bereits an die Öffentlichkeit gebracht - nun steht der Langspieler “Demons Of My Inner Self” auf dem Programm, mit dem Taaken seine getreuen Anhänger einmal mehr nicht vor den Kopf stösst.

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Somnolence - As Midgard Weeps

Somnolence  - As Midgard WeepsGruftmusik? Mein erster Gedanke, doch Somnolence kommt ernster, ritueller und wichtiger, als dass man sagen könnte es wäre Gruftmusik. Die Stimme ist mal klar und dominant mal gekrächzt aggressiv. Tatsache ist – die Musik fesselt mich und das nächste Faktum, ich kann sie nicht einordnen; dafür dass die Scheibe bei Darker than Black rausgekommen ist, ist sie erstaunlich ruhig. Aber der Klang von Somnolence ist einfach fesselnd. Sobald diese Musik ans Ohr kommt, wird zu jeder Sekunde eine Gedankenexplosion ausgelöst.

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Phya - The Haunted House

phya-the-haunted-houseWas dröhnt den hier aus den Boxen? Heilige Scheisse!!! Zum bersten verzerrter Black Metal versucht meine Anlage in Schutt und Asche zu legen. Das Intro zeigt einem gleich auf welche Stunde jetzt geschlagen hat, denn hier herrschen über eineinhalb  Minuten laute verzerrte Gitarren die ordentlich dröhnen und sich einem ab der ersten Sekunde in die Gehirnwindungen fressen. Bei dem darauf folgenden Stück stößt der Schreihals gleich zu Beginn, einen total abartig verzerrten Laut aus und wirbelt damit ordentlich Staub auf, dazu gesellt sich noch das dröhnen der Gitarren und der Tanz kann beginnen.

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SATANIC WARMASTER BEIM FIREBLADE FORCE II

Adalruna - A Wolf in Hallowed Places

Adalruna… seltsam, völlig irre startet Adalruna auf A Wolf in Hallowed Places ins Geschehen. Elektronisches Schlagzeug und aggressives/verzweifeltes Geschrei, ein Tasteninstrument begleitet den Höllentrip. Ich bin quasi mittendrin. Die Musik verbreitet etwas “Verzweifelndes”, immer wieder wird der Zug der Verdammten angehalten, der Hörer - als einziger Passagier - steigt aus, blickt in die Nacht und wird von atmosphärischen Klängen umwabert. Wenn der Zug wieder Fahrt aufnimmt,

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Taarma – Beyond the Cemetary Gates

Taarma – Beyond the Cemetary GatesBlack Metal from the devastated lands of Balochistan … Hört sich interessant an! Ist es auch, den „Taarma“ ist eine Einmann Band aus Pakistan! Mit „Beyond the Cemetary Gates“ veröffentlichte man, das zweite Album des Einzelkämpfers Black Emperor Jogezai, der sich mit Leib und Seele dem Depressive Black Metal verschrieben hat.
Nach einer kurzen Einführung geht es direkt mit „Lost Martyrs of Tora Bora“ los und nach den ersten nervenaufreibenden Klängen wird einem klar, das diese pakistanische Band, das Rad leider nicht neu erfinden kann. Man lehnt sich stark an die Verfechter dieser Spielart an wie z.B. Xasthur,

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I Shalt Become – Requiem

I Shalt Become – RequiemDas legendäre Ein Mann Projekt von S. Holliman I Shalt Become hat auf dem Kultlabel Darker Than Black, dieser Tage eine Scheibe veröffentlicht, die Fans von Burzum in ihre Sammlung stellen müssen. I Shalt Become stammt aus Amerika, klingt aber erfrischend anders als Xasthur, Krieg und Konsorten.
Auf Requiem geht es sehr dunkel und langsam zur Sache. Die Songs schleichen förmlich aus den Boxen und in die Ohren des Hörers. Gelegentlich nimmt das Doublebassgewitter etwas an Fahrt auf, aber dann auch nur kurz.

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Elimi – Summoned from Ashes

Elimi – Summoned from AshesDie Schweden servieren uns auf ihrer ersten Veröffentlichung ein kleines Meisterstück. Die Band ist im Jahr 2004, von den in Nybro ansässigen Schweden, ins Leben gerufen worden. Der Gitarrist „Maturz“ ist zusätzlich noch in der Gruppe Snötarar involviert.
Das harsche Treiben wird von End of Existence eingeleitet, dass auch erstmal ordentlich nach vorne prescht. Hier fällt sofort auf, dass die Gitarren doch sehr im Hintergrund stehen. Das fällt nach dem ersten Break aber auch nicht mehr ins Gewicht, denn durch diesen Break wird der Bass

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Absurd - Der fünfzehnjährige Krieg

Absurd! Der fünfzehnjährige KriegJa Kruzifix – es geht weiter mit Absurd! Der fünfzehnjährige Krieg: Ein Hammerwerk vor dem Herrn der Finsternis!

Die ganzen alten Gassenhauer der Truppe neugemacht. Diese Scheibe erfreut mit jedem verdammten Ton. Saubere, brillante,  stimmungsvolle, melancholische Gitarrenleads; abwechselnd bedrohlicher, mitreisender Klargesang und kämpferisches Wahnsinnsgeschrei. Die Lieder – ja Leute, was soll ich sagen, wer kennt den Werwolf nicht und wer nicht Mourning Soul? Alles Perlen des Black Metal;

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Absurd - Raubritter/Grimmige Volksmusik

Raubritter/Grimmige VolksmusikZu Absurd anundfürsich braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, ist ja alles schon hinlänglich bekannt: Die Tyrannen des Deutschen Black Metal eben!

Auf Grimmige Volksmusik bekommen ein paar gut ausgewählte Volkslieder auf äußerst originelle Art und Weise den typischen Pesthauch angeheftet. So wird aus dem „Jäger aus Kurpfalz“ ein „Ein Jäger aus Walhall“ und aus „Hoch auf dem gelben Wagen“ wird „Hoch auf dem Panzerwagen“.

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