Archive von September 2008
« Vorangehende ArtikelVortex of End – Satanik Spiritual Devotion EP
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Bei Vortex of End haben wir es mit drei verrückten Franzmännern zutun, die auf ihrer neusten EP den Nuklearen Dampfhammer schwingen. Der Bombentrupp wurde im Jahr 2005 gegründet und konnte bereits im darauf folgendem Jahr ein Demo veröffentlichen. Anno 2007 folgte dann bereits das Debütalbum In Satan and Plutonium we trust und heute liegt mir ihre durchaus gelungene EP vor.
Das wilde Treiben wird durch das Intro „Serum Antilife“ eingeleitet und bereits hier wird eine barbarische Atmosphäre erzeugt. Das hier benutzte Sample wird in französisch gesprochen, deswegen versteht man nicht all zuviel, aber das
Apocalyptic Fire - Abyss
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Ohne Unterlass drängen neue Formationen auf die Black Metal-Bildfläche - und bisweilen sind auch echte Edelsteine darunter.
So zum Beispiel Apocalyptic Fire aus Bayern, die dieser Tage ihr erstes Lebenszeichen “Abyss” in Form einer auf 300 Einheiten limitierten CDR via Black Devastation Records unters Volk mischen. Und kluge Köpfe sollten nicht lange zögern und sich diesen Tonträger schleunigst in die heimische Sammlung holen, bevor das Scheibchen vergriffen ist. Es ist nämlich ordentliche und ansehnliche Arbeit, die das süddeutsche Duo mit dem vorliegenden Siebenender da abliefert.
Bewitched – Dragonflight
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Diese Gruppe wurde bereits 1990 gegründet und ist nicht mit den schwedischen Thrashern zu verwechseln, denn hier kommen die Herrschaften aus Chile und bieten einen Genre übergreifenden Mix aus Black/Thrash/Doom und einigen Heavy Metal Anleihen.
„Dragonflight“ wurde bereits 1997 veröffentlicht und liegt mir hier als Rerelease auf Kassette von Thule Records vor. Obendrauf hat man „Dragonflight“ noch neu eingespielte Keyboards, Bass, Vocals und einen neuen Mix verpasst.
Die Band ist definitiv von Mercyful Fate und Candlemass beeinflusst, denn den Bandnamen hat man von dem Candlemass Song „Bewitched“ verwendet.
Anatolian Wisdom - Where The Iblis Dwells
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Wer sich genauer über die Bedeutung des Wortes ‘Iblis‘ informieren möchte, der ziehe die Wikipedia-Enzyklopädie zu Rate. In kurzen Worten sei erklärt, dass es sich bei dem Iblis um einen äusserst unfreundlichen Dämon mit Rang und Namen handelt, der in seiner gegenwärtigen Form der islamischen Mythologie entsprungen ist.
Um eben diesen Iblis sowie weitere Abgründe des islamischen Glaubens dreht es sich auf “Where The Iblis Dwells“, dem zweiten Langspieler der kanadischen Global-Player-Mannschaft Anatolian Wisdom (der Bandname lässt spontan nicht auf nordamerikanische Wurzeln schliessen).
Helllight - Funeral Doom
Funeral Doom aus dem sonnigen Samba-Staat Brasilien - nicht gerade naheliegend…
Helllight - “Helles Licht”? Womöglich ein Wortspiel? - ist der Name der dreiköpfigen Truppe aus dem Millionen-Moloch Sao Paolo, die dieser Tage mit dem trefflich betitelten Album “Funeral Doom” auf der Bildfläche erscheint - das 2005er Debut “In Memory Of The Old Spirits” muss seinerzeit an mir vorbeigegangen sein.
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Leviathan – Massive Conspiracy against all Life
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Der Herr Minister frönt wieder seinen Gelüsten. Der Hauptkopf von Leviathan auch als „Wrest“ bekannt, wirft nun endlich, nach sagenumwobenen 15 Demos, 6 Splits (u.a mit Xasthur), 4 Best of Compilations und 2 EPs das dritte Langeisen auf den Markt. Dazu sei noch gesagt, dass „Wrest“, Leviathan nach 10 fleißigen Jahren nun ruhen lassen will um sein Hauptaugenmerk auf sein anderes Projekt Lurker of Chalice zu werfen. Da kann sich die schwarze Seele auch auf die ein oder andere Veröffentlichung freuen.
Zum musikalischen Teil von „Massive Conspiracy against all Life“
Eindig - Doodschrift
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Es bedarf schon eines durch und durch kranken Genies, möchte man der geneigten Hörerschaft dieser Tage den Arsch noch mittels gepflegten Depressive Black Metals auf Grundeis gehen lassen.
Nachdem Paradebeispiele wie die schwedischen Selbstmörder von Shining den suizidalen Pfad mehr als breit getreten und zahllose Trittbrettfahrer mit gewetzten Rasierklingen ihr allzu diesseitiges Heil im Nachahmen vorgenannter Stilikonen gesucht und teilweise auch gefunden haben, geht die Authentizität und Glaubwürdigkeit des gesamten Genres inzwischen doch sehr am Stock.
Infaust – Blutbad und Melancholie
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Der Name „Infaust(us)“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie Hoffnungslos, alles andere als Hoffnungslos ist allerdings diese Scheibe. Denn Infaust sind (nach Ihrem sehr guten Debut „Des Schmerzes Macht“) zurück, und das brachialer denn je. Direkt der Opener „Toteneiche“ bricht über dem Hörer zusammen und zeigt einem unmissverständlich denn Pfad auf der hier beschritten wird. klassischer Black Metal der Superlative.
Lethal Diabolic - Luna Nocturnalis
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Diese tschechische Band haut dieser Tage ein Demo raus, das es in sich hat. Ich konnte leider keine Informationen über die Band finden, was die ganze Sache aber noch spannender macht.
Das Treiben wird durch den Song „Obscurus Daemon“ eröffnet, dieser wird von Regen und akustischen Gitarrenklängen eingeleitet. Nach einer knappen Minute holt man dann den Vorschlaghammer aus der Hosentasche und läutet ein ordentliches Massaker ein das sich zum grössten Teil in die Depressive Black Metal Schublade einordnen lässt.
Purest – Renascence
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Im Jahre 2005 haben sich fünf deutsche Black Metal Urgesteine dazu entschlossen, eine neue Wehrmacht aus der Asche der alten Helden, zu heben, um den Leuten den wahren satanischen Black Metal zu lehren. Hier finden sich unter anderem Mitglieder von Vilkates, Verhern, Caedes, Camulos, Eterniz und den Dunkelgrafen wieder. Wenn das nicht für Qualität bürgt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter!
Nach einer kurzen leicht bizarren Einführung steigen erst die Gitarren und dann die Schlagzeugsektion mit ein, darauf folgt der Rest der Band.
Absurd, Grand Belial’s Key, Sigrblot - Weltenfeind
Ein dreifaches … Hoch auf diesen Silberling: Absurd, Grand Belial’s Key, Sigrblot, ja mit Sicherheit, das ist der Weltenfeind! Meine Erwartungen waren hoch und ich wurde nicht enttäuscht!
Absurd fegt als erste Kompanie los! Auf eine gewohnte Art und Weise zelebrieren Absurd ihre schändlichen Melodien und doch – wie immer – bei jeder Veröffentlichung kleiden sich die Raubritter in einem anderen Gewand;
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Wehmut - Wehmut
Über das Untergrund Label Eternity Records erscheint dieser Tage, das Debüt des ein Mann Projektes von Till, bekannt unter dem Namen Wehmut. Der hier genannte Musiker ist zusätzlich noch bei den bayrischen Schwarz Metallern von Luziferion aktiv. Aber auf Wehmut zeigt er, wozu er im Alleingang fähig ist.
Depressive Black Metal steht hier auf der Speisekarte. Wehmut gehen diese Spielart aber ganz anders an, als das Gros der Bands die sich dieses, zur Zeit recht populäre Subgenre auf die Fahne geschrieben haben.
Andersartigkeit zahlt sich in diesem Falle auch aus.
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Lönndom - Fälen Från Norr
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Hier wird man auf eine intensive Reise in die Berge und in die tiefsten nordischen Wälder entführt.
Lönndom besteht aus A. Und S. die euch mit Sicherheit von ihren anderen Bands (Armagedda, Leviathan(Swe) und Lik) schon bekannt sein werden. Aber auf „Fälen Från Norr“ schlagen die beiden einen anderen Weg ein als bei ihren übrigen Kapellen.
Hier bekommt man auf eine geniale Art aufgezeigt wie man Folk, Metal und Rock miteinander verbinden kann (und sollte).
Schmerz – Chronika
Schmerz ist ein Soloprojekt, das von Nox ins Leben gerufen wurde. Zur Unterstützung hat er sich für die Aufnahmen für „Chronika“ noch Nekroanteion (Drums) ins Boot geholt. Das Material auf „Chronika“ ist bereits 2006 erschaffen wurde nun endlich über Eisenwald veröffentlicht.
Auf „Chronika“ bekommt man erstklassigen Black Metal mit ordentlich Doom Schlagseite zu hören. Das Debüt erinnert mit seiner schwarzen und negativen Aura stellenweise an solch namhafte Künstler, wie Leviathan, Xasthur und sogar Striid.
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Verhern – Verhern
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Noch bevor ich Verhern in den Spieler legen konnte, hatte ich das Vergnügen den Schlagzeuger Eternal (auch zu Werke bei Purest, Eterniz, ehemals bei Empaligon und nebenbei Inhaber von Eternity Records) an die Strippe zu bekommen um einige „Sicherheits-Anweisungen“ vor dem Hörgenuss erfragen zu können.
Das hätte es allerdings gar nicht gebraucht, denn vom ersten Ton an bin ich im Bilde: Rauer, brutaler, Black Metal, welcher die Gefühlswelt an einem Punkt weit unter Null einfrieren lässt.
Jeder Takt versprüht Kälte und Hass.
Ancestral - Curse (Demo)
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Die hier besprochene Band Ancestral besteht lediglich aus dem Musikanten „B“ und kommt aus dem sonnigen San Diego in Kalifornien, ein absonderlicher Ort um hasserfüllten Black Metal zu kreieren wie ich meine.
Aber nun gut – so soll es sein!
Der erste Song „Accidental Curse“ hämmert direkt und schrill auf den Hörer ein und gibt gleich die Marschrichtung des Demos „Curse“ vor. Hasserfüllter US Black Metal mit leicht depressiver Schlagseite, nix neues klingt aber gut!
Wrath of the Weak - Alogon
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Eine bedrohliche Klangkollage leitet das finstere Treiben, der Ein-Mann-Band aus Buffalo, New York ein. Wrath of the Weak gehen auf ihrem zweiten Silberling, sehr schroff und apokalyptisch kalt zu Werke.
Mit „Alogon“ wandert man (meiner Meinung nach eindeutig) auf den Spuren von Velvet Cacoon, nur hat man hier ein paar Schaufeln mehr Hass und Aggression drauf gepackt. Die Saitenfraktion shreddet sehr räudig und destruktiv (!) drauf los und dringt damit manchmal in fast schon Noise-artige Gefilde vor.
Arghoslent – Hornets of the Pogrom
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Asche auf mein Haupt, dass diese verdammt geniale Death Metal Kapelle über Jahre hinweg komplett an mir vorbeigegangen ist. Kurz was zur Band, Arghoslent wurde bereits Anfang der Neunziger gegründet und bringt es auf etliche Demo und Splitveröffentlichungen … unter anderem mit Der Stürmer.
„Hornets of the Pogrom“ ist das dritte Full Length Album der Recken um den ehemaligen Grand Belial’s Key Gitarristen Pogrom.
Thoth – From the Abyss of Dungeons of Darkness
Das schlesische Trio bestehend aus Necro (Othar), Drakken (Graveland) und Krzysztof (Dark Fury) vertont auf „From the Abyss of Dungeons of Darkness“ die pure Verzweiflung.
Beworben wird diese Veröffentlichung mit den Worten: Das Gift für den Menschen und kalt wie der Tod! Das trifft den Nagel auf den Kopf. Auf der CD herrschen Verzweiflung und Hass. Die Gitarren fräsen sich in die Hirnwindungen und das Schlagzeug fickt die entstandenen Löcher mit aller Gewalt.
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Sael - Océan
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Oh ja, da ist mir was Feines zur Rezension in die Bude geflattert:
Sael heisst die mir bislang völlig unbekannte Band, “Océan” deren Debutalbum. Unterwegs sind die fünf Franzosen schon seit sechs Jahren - nun hat es endlich mit dem ersten gut halbstündigen Langspieler geklappt.
Was mich gleich von Anfang an begeistert, ist die melodische und gleichzeitig brachiale Instrumentierung, die den vier Kompositionen zuteil wird. Thematisch bewegt man sich durchweg im Bereich von Depression und






























