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Archive von August 2008

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Grimburg - Naturherrschaft MCD

grimburgUrsprünglich im Jahre 2005 als DEMO aufgenommen wurden die Stücke noch einmal im ordnungsgemäßen Soundgewand für Nebelklang eingespielt, herausgekommen ist eine MCD mit dem bedeutungsschwangeren Namen „Naturherrschaft – Deutsche Heidnische Tonkunst“. Bandname, Titel und Aufmachung (Runen, Schwarze Sonne, Wald und Nebel) der Scheibe sprechen eine deutliche Sprache: Pagan!
Eingeleitet wird das Werk von Klavier und Spinett, meiner Meinung nach untypisch für Veröffentlichungen dieser Art: klingt aber gut. Die MCD versetzt mich ein wenig zurück in der Zeit; Ich kann nicht sagen, woran mich Naturherrschaft erinnert,

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Nazarene Decomposing - Nazarene Decomposing

Nazarene DecomposingEndlich mal eine Black Metal-Band, deren Name weder etwas mit “Frost” oder “Wolf”, noch mit “Grim” oder “Moon” zu tun hat: Nazarene Decomposing aus Bayern sind es, die mit ihrem gleichnamigen Debut-Scheibchen die bösartigste Keule im Kampfe gegen das verhasste Christentum seit vielen Jahren parat haben. Während andere Truppen sich redlich mühen, sowohl optisch wie auch akustisch anspruchsvoll zu wirken, holzen die vier Süddeutschen ohne Rücksicht auf Verluste drauf los, als gäbe es kein Morgen. Hierbei bleibt jegliche Klangqualität auf der Strecke, die Kompositionen versinken in tonalem Chaos.

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Menschentod - Die For The Cult

Menschentod - Die For The CultMein lieber Scholli - sowas habe ich selten gehört. Ich meine, ich bin ohne Zweifel ein inniger Freund und Vertrauter des rohen und minimalistischen Black Metals, aber was die deutschen Fackelschwinger von Menschentod mit “Die For The Cult” da aus dem Ärmel schütteln, verlangt sogar meiner Offenheit ein nicht geringes Mass an Toleranz ab. Es ist nämlich der Sound, der es aufgrund seiner unzureichenden Beschaffenheit unmöglich macht, zu den eventuell sogar brauchbaren Riffs und Melodien vorzudringen.

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Nortt – Galgenfrist

GalgenfristDie dänische Ein-Mann Band Nortt hat ihr drittes Langeisen am Start und versucht uns damit die sonnigen Sommertage etwas zu verschwärzen. Der Protagonist bezeichnet seinen Stil selbst als „Pure Depressive Black Funeral Doom Metal“, so hört es sich auch an und ich kann euch versichern das ist die schwärzeste Scheibe dieses Sommers.

Das Album beginnt mit dunklen Ambient Klängen und führt einem damit langsam an den Sog dieses schwarzen Loches heran.

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Nachtmystium - Assassins: Black Meddle Part I

nachtmystiumDie neue Nachtmystium ist eine auf jeden Fall eine interessante Angelegenheit. Leider aber nix für Black Metal Anhänger die nicht über den Tellerrand blicken können.

Der erste Song wirkt dann schon recht wirr wenn man die alten Veröffentlichungen von Nachtmystium kennt. So wird „One of these Nights” von einem recht thrashigem catchy Riff dominiert. Der darauf folgende Song schlägt ziemlich die gleiche Richtung ein wirkt aber deutlich „Black Metallischer”, abgesehen vom Refrain

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Akrival - Vitriolic

Akrival - VitriolicSchon der vor vier Jahren selbstveröffentlichte Akrival-Debut-Langspieler “Enigmas Of The Contradictory Nature” hatte es gewaltig in sich und präsentierte eine besonders chaotische Abordnung rohen aber nicht minimalistischen Black Metals. Absolut keine Veränderung haben die vier Berliner vorgenommen und ihren Zweitling “Vitriolic”, der seinem Vorgänger gleicht wie ein Zwilling dem anderen, dieses Mal mit Unterstützung des französischen Labels Pictonian Records zu Potte gebracht.

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Zahrim - Liber Compendium Diabolicum

Zahrim Seit 1994 drehen Zahrim aus Dänemark bereits ihre Runden im Black Metal-Untergrund; bislang jedoch ohne großartig aufzufallen oder von sich reden zu machen. Im vergangenen Jahr war es dann endlich soweit und man konnte mit “Liber Compendium Diabolicum” seinen ersten offiziellen Langspieler ins ewige Nichts entlassen - nun ja, eigentlich handelt es sich um die Zusammenfassung zweier Demos und einer EP, aber lassen wir die Veröffentlichung mal als offiziellen Langspieler stehen. Aufgeschlagen ist das Teil nun auch auf meinem Schreibtisch und

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Dusken - Hateful

Dusken - Hateful Trümmerhaftes Gepolter und wimmernde Gitarren … unheilvoll brodelt sich das Werk hateful des Ein-Mann-Projektes Dusken beim Intro zusammen.
Mit dem ersten richtigen Stück Essence of Evil ist die Marschrichtung gegeben: Black Metal! Ursprünglicher ehrlicher Black Metal! Eine kräftige krächzende Stimme dominiert vorerst das Geschehen Dorn (der sich für alle Instrumente verantwortlich zeichnet) propagiert Hass, Wut und Verzweiflung. Saiteninstrumente und Schlagwerk bilden eine treibende Einheit.

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Ulvdalir - Soul Void

Ulvdalir - Soul VoidMein Dank geht an dieser Stelle an die Herrschaften von Black Devastation Records, die mir mit “Soul Void” von Ulvdalir eine Platte einer mir bislang nicht geläufigen Black Metal-Kapelle zur Rezension überlassen haben, die es nicht nur faktisch in sich hat, sondern auch meinen Geschmack fast zu hundert Prozent trifft.

Die Russen wandeln auf dem Pfad der alten Schule, ohne jedoch allzu deutlich danach zu klingen. Erfrischend packen sie eigentlich altbackene rhythmische Strickmuster in ein neues, klanglich einwandfreies Gewand und knüppeln der Hörerschaft eine knappe Stunde feinsten Schwarzmetalls um die Ohren.

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Sadistic Intent - Ancient Black Earth

sadistic-intent-ancient-black-earthDer Death Metal Kult lebt! An dieser Stelle möchte ich euch eine richtig derbe Alte Schule Death Metal Scheibe ans Herz legen, die Best of Compilation von Sadistic Intent.
Die Band besteht zurzeit aus vier Leuten und jeder dieser Jungs zockt auch bei Possessed, Manche sind noch in so namhafte Bands wie Asesino und Brujeria involviert - Soviel zum Thema Name Dropping.
Jetzt endlich zur Mucke, Ancient Black Earth erschien 2007 und ist eine Best Of, die Songs aus diversen Demo und EP Veröffentlichungen beinhaltet.

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Raate - Halki Kuolleen Maan

Raate - Halki Kuolleen MaanEinsamkeit, mittelalterliche Finsternis und Tod … Raate vermitteln mit Ihrem Werk Halki Kuolleen Maan genau das. Das makabere Cover lässt von Anbeginn an vermuten, in welche Richtung sich Raate bewegt, burzumesk und atmosphärisch. Die Stücke sind wirklich so komponiert, dass man in der Musik versinken kann, das Schlagzeug liefert einen weitestgehend hypnotischen Rhythmus und dann kommen die weiten tragenden Gitarrenwände: Ein Klangteppich wird gewebt - die Fäden dazu werden vom Haupthaar toter Menschen gewonnen. Dunkelheit regiert, fesselt, bedrückt und lässt verzweifeln.

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Obskene Sonare - Todnachten

Obskene Sonare - TodnachtenDass Österreich neben Abigor noch über weitere schlagkräftige Schwarzmetall-Formationen verfügt, ist seit Jahren kein Geheimnis mehr. So wagen sich immer wieder wild entschlossene Truppen aus dem Unterholz der Alpenrepublik, um ihr düsteres Fähnchen auf den Gipfel des Black Metal-Olymps zu pflanzen.
Auch Obskene Sonare ist einer dieser Emporkömmlinge, denen es nach einigen Problemchen endlich gelungen ist, in Zusammenarbeit mit Thule Records ihr erstes Lebenszeichen “Todnachten” zu veröffentlichen. Und die Platte hat es in sich!

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Blutschrei - Voice of the forbidden Pride

Blutschrei - Voice of the forbidden PrideKnappes Intro (Voice of Blood) mit akustischer Gitarre „ohrenscheinlich” Unspektakulär - klingt aber so, als ob es nix Positives verheißen würde …
Und schon schlagen die finnischen Blutschrei los und klingen erstaunlich Deutsch! Voice of the forbidden Pride klingt vom Einsatz der Saiteninstrumente her ein bisschen wie die allseitsbekannten „Tyrannen des Deutschen Black Metal” auch die Leadgitarre kommt schön mittelalterlich, wenn auch die Dissonanzen eben Dieser etwas an Mütillation erinnern.

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Nattfog – Demo

Nattfog – DemoDie beiden finnischen Herrschaften Destruction ( Guitars & Bass) und Vulcan Sacrilege (Drums & Vocals) bilden die Zerstörungsmaschinerie namens Nattfog, beide sind auch noch bei der Band Norns involviert. Und das Duo schlägt auch genau die Richtung ein die man vom guten finnischen Black Metal erwartet.

Und so rumpelt und holpert die drei Track umfassende Demoscheibe räudig aus den Boxen. Man wird dabei ähnlich wie bei Hammer’s aktuellem Release des öfteren an die grossen finnischen Black Metal Bands erinnert.

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Delirio Occulto - Delirio Occulto EP

Delirio Occulto Die sizilianische Band Delirio Occulto wurde im Jahre 2003 gegründet und entstand aus der Asche der sizilianischen Kulttruppe Opus in Flames. Im Jahre 2005 war das Line Up dann komplett und man begann Songs für diese mir vorliegende EP zu schreiben, die bereits 2006 veröffentlicht wurde.
Das wahnsinnige Treiben beginnt mit weiblichem Gewimmer und einer dämonisch murmelnde Stimme wirkt ein bisschen dubios aber führt einen direkt in das „Gate of Hate“ und hier schiessen mir sofort die alten Desaster in den Kopf.

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Barastir - Under The Banner Of Hate

Barastir - Under The Banner Of HateMolestor Taaken ist der Name des Bandleaders von Barastir - dass der gute Mann außerdem bei Truppen wie Erhabenheit, Odal, Seelengreif und Wolfsschrei aktiv ist, braucht an dieser Stelle wohl nicht weiter ausgeführt zu werden.
Diese Umtriebigkeit Taakens bietet jedoch eine gute Möglichkeit, die einzelnen Projekte - in diesem Falle Barastir - im direkten Vergleich zu be- und hinterleuchten.

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Vae Victis - Black Fucking Thrash Metal

vae victis black fucking thrash metalEin seltsames unidentifizierbares unheimliches immer wiederkehrendes Geräusch beginnt - Industrial? Nein! „Zack” geht ´s los - weit gefehlt - nix Industrial, sondern eine tonnenschwere Messerscharfe dahinrasende Black/Thrash Wand prasselt auf mich danieder: Black Fucking Thrash Metal!. Das geht so gut ab, wie schon sehr sehr lange keine Scheibe mehr, als hätte sich Quorthon mit Aura Noir getroffen und in einem Spitzenstudio aufgenommen: Herrlich!
Ab jetzt bin ich gefesselt oder besser gesagt noch: an die Wand genagelt.

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Erhabenheit - Vom Tempel zum Throne

Erhabenheit - Vom Tempel zum ThroneIch denke nicht, daß der gute Taaken an Unterbeschäftigung oder gar Langeweile leidet, denn wer bei Bands wie Aske, Odal, Seelengreif, Wolfsschrei, Barastir und Raven’s Empire aktiv ist, sollte genügend Betätigungsfelder aufgetan haben, um seine Freitzeit sinnvoll füllen zu können. Wobei natürlich immer Platz für noch ein weiteres Projekt bleiben sollte, im Falle von Taaken ist dieses Projekt die Zwei-Mann-Formation Erhabenheit, die er zusammen mit Aer (Wolfsschrei, Wolfthorn, Total Hate, Rites Of Cleansing) betreibt und seit nunmehr sieben Jahren in der deutschen schwarzmetallischen Unterwelt umherwandern lässt.

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Teratism - Pure Unadulterated Hate

Teratism - Pure Unadulterated HateMit Teratism aus den USA holen sich Obscure Abhorrence nach Frankreich’s Enfeus Lodge gleich die zweite zumindest thematisch okkulte Schwarzwurzelkapelle innerhalb weniger Wochen in den Stall.
Anders als bei Enfeus Lodge regieren bei den Amis jedoch keinerlei okkulte Klänge, sondern purer Black Metal minimalistischster Ausprägung, der die okkulte Thematik des inzwischen dritten Albums “Pure Unadulterated Hate” wunderbar unterfüttert und dem ohnehin verdammten Christentum zeigt, wo der Hammer hängt. Gleich der erste Track “Slithering” umreisst das dreiviertelstündige Gesamtwerk perfekt und dient als treffendes Exempel der Teratism’schen Handwerkskunst.

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Drachenfels - Bow Down Before Death

Das schattige Ein-Mann-Projekt Drachenfels aus - man hätte es anhand des Namens wohl nicht vermutet - Frankreich wirft uns dieser Tage sein zorniges Debutalbum “Bow Down Before Death” zum Fraße vor und trifft damit zumindest bei mir voll ins Schwarze. Nach einem belanglosen Intro springt der Funken über und Julien - so der Name des Protagonisten - brettert eine Hassarie nach der anderen vom Leder.
Dabei stellt er sich recht patent an und verlässt den Pfad des sturen Minimalismus einige Fuß breit. Die verschiedenen Gitarrenspuren erzeugen ein atmosphärisches Klangbild, wie es unter anderem den früheren Satyricon-Aufnahmen zu entnehmen war.

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