Archive von Juli 2008
Ninnixu – Collection
Verflucht – das fängt aber ganz schön dreckig an!
Barathrum und Beherit schiesst es mir gleich in den Kopf; Dumpfes Bassgewummer, extrem verzerrt. Nur rhythmische Musik und keine verschnörkelnden Interludien.
Also Black ist es schon mal, da wirklich grimmig und finster genug; Aber Metal? Mir fehlen erstmal die Gitarren, oder nicht? Nein man gewöhnt sich daran: Nur Stimme, Bass, Schlagzeug und ich glaube auch noch nen Synthi zu hören.
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Paria – Vermin Race
Endlich haben es die deutschen Black Metaller von Paria geschafft, nach unzähligen Demos und einer Best of Compilation, ihre Debüt Scheibe auf den Markt zu schmeissen. Das gelungene Teil hört auf den Namen „Vermin Race“.
Zu hören gibt es kompromisslosen perversen Black Metal, mit einer ordentlich depressiven Schlagseite. Der erste Song beginnt ein klein wenig verhalten, aber kommt mit einer herrlich morbiden Grundstimmung daher und hätte auch gut auf einer ältereren Shining Platte seinen Platz gefunden. Mit der zweiten Komposition startet das Quartett dann richtig durch und poliert
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Angst Skvadron – Flukt
Bei Angst Skvadron haben wir es mit dem „Solo“ Album von T. Nefas (Urgehal, Kvist, Beastcraft) zu tun. Unterstüzt wird er dabei von Mastermind Lars F. Froyslie (In Lingua Mortua, Wobbler, Endezzma) und Trine-Lise Akselsen.
Auf „Flukt“ bekommt man eine krasse Mixtur aus grimmig, depressiven Black Metal der hauptsächlich im Mid-Tempo angesiedelt ist und mit melodischen 70’s Rock Gitarren und Alien Samples aufpoliert wurde. T. Nefas übernimmt hier den Gesang, die Gitarren, Bass und Piano, Trine –Lise Akselsen die weiblichen Gesangparts und Lars F. das Schlagzeug und die Synthies.
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Schemen - Kälteeinbruch
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Schemen sind zwei scheinbar namenlose Musikanten aus dem schönen Unterfranken, die mit “Kälteeinbruch” ihr erstes Demo vorlegen.
Beide Herren waren zuvor in der Band Hellwinter aktiv; nach deren Auflösung schloss man sich zusammen und hob Schemen aus der Taufe.
Stilistisch verschreibt man sich dem rohen und zugleich melodischen Black Metal und entführt den Hörer in die Blütezeit des Schwarzmetalls - in die Mitte der neunziger Jahre.
Auf den Spuren grosser Vorbilder wie Darkthrone und Satyricon wandelnd erinnern Schemen mit simplen Melodien und schroffer Produktion an Meisterwerke wie “Under A Funeral Moon” und “Dark Medieval Times”.
The Austrasian Goat – Void (EP)
Hier regiert die Verzweiflung, der Hass und die Melancholie! Diese Ein-Mann Band von The Goat alias Julien Louvet, haut mit dieser EP einen ordentlichen Hassbatzen raus, der am ehesten im Funeral Black Metal anzusiedeln ist.
In einer Spielzeit von ca. 20 Minuten, die in 4 Lieder aufgeteilt ist, bekommt man die volle Dosis Trostlosigkeit ab. Die Gitarren klirren und dröhnen so dermaßen aus den Boxen, das diese alleine schon Narben auf dem zerschundenden Körper des Hörers hinterlassen. Das Schlagzeug wird so langsam gespielt, das man sich zwischen den Anschlägen schon mal seinen eigenen Sarg zusammennageln kann.
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Hammer – Shoax
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Kurz eingezählt und ab geht der Höllenritt! Die zwei Wahnsinnigen von Hammer haben nun endlich nach einem kultigen Demo und der Vinland – Finland 4 Way Split, ihr Debut Album rausgehauen.
Das Duo bestehend aus Ravenum (Blutschrei) und Verflucht (Altarri), bietet traditionellen Finnischen Black Metal der des öfteren mal Horna und Satanic Warmaster huldigt, ist aber nicht verwunderlich,
Traumatic Voyage - Khiaoscuro
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Unheimliches Intro – Stimmen aus der Ferne wirken auf den Verstand ein, untermalt von einem finsteren Elektroklangteppich, ein bisschen Dark Wave-lastig gemischt mit „Ufo“ Musik: Bizarr!
Recht ruhig und melodisch fängt die Scheibe dann mit dem ersten Song an, das Gebräu erinnert mich vom Flair stark an alte Arcturus und ein ganz klein wenig an die zweite Phase von Emperor.
Jetzt geht´s aber los: Melodie trifft Raserei
Halgadom - Sturmwoge
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Ich öffne ein purpurrotes sakral wirkendes Digipak der “Sturmwoge”-Lichtscheibe, beim Aufklappen fällt mir sogleich das Ernst Jünger Zitat ins Auge.
Passend zum Titel der Lichtscheibe, wird das Spektakel von einem grollenden Donner eingeleitete; Ernste, bedeutungsvolle Worte in Deutscher Sprache folgen und „Ratzfatz“ … mit einem Knall fängt die Scheibe an, prescht melodisch nach vorne – harscher aber gut verständlicher Gesang schreitet mit den Instrumenten voran.
Darkspace – III
Darkspace sind nach 3 Jahren nun endlich wieder zurück mit ihrem neuen Album III. Der visuellen Umsetzung ihrer Alben sind sie auch auf ihrer dritten Scheibe treu geblieben, soll heißen, Cover und Booklet sind hauptsächlich in schwarz gehalten und zeigen abstrakte Sternenbilder. Die Lieder haben keine Namen sondern nur Ziffern die von Album zu Album fortgesetzt werden. So befinden sich auf III die Lieder von 3.11 bis 3.17.
Das Album beginnt verhaltenen, bis dann nach ca. 1 Minute das pure Böse auf den Hörer niederprasselt, und man in den Klangkosmos
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