Reviews STUVW
« Vorangehende ArtikelWolfthorn - Towards Ipsissimus
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Sehr gut! Endlich wieder mal eine Veröffentlichung, die so richtig rein trümmert … und zwar im feinsten und brutalsten Black Metal-Stil! Wolfthorn aus dem Hause Obscure Abhorrence/Art of Propaganda haben keine schwulen Schnörkel, sondern donnern einfach richtig rein – wie sich das eben für einen gestandene Black Metal Truppe gehört.
Erwarten darf man hier kein klirrendes Gerase und hastiges Gepolter, sondern richtig wuchtigen Midtempo-Krieg.
Voller Hass und ohne Hoffnung schreit sich SadhuSatana durch die fein strukturierten Kompositionen; die Saitenfraktion liefert die schmerzenden,
Shores Of Ladon - Promo 2010
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Mit Shores Of Ladon steigt ein weiterer vielversprechender deutscher Neuling in den Black-Metal-Circuit ein, legt seine ersten Promo-Aufnahmen vor - und punktet!
Begleitet von einer bedeutungsschwangeren Aura erreicht mich der Silberling und nachdem die ersten Befürchtungen, die Truppe könnte sich eher auf das pathetische Drumherum denn auf die Musik konzentrieren, weggewaschen sind, lasse ich mich beschallen von eiskaltem Black Metal fortschrittlicher und dennoch durch und durch urwüchsiger Prägung, dessen authentische Garstigkeit durch Mark und Bein dringt.
Vilefuck - What Lies Ahead Is Already Dead
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Die schwedischen Thrasher Vilefuck zählen zu denjenigen Frischlingen, die bereits einige Jahre auf dem Bandbuckel haben, bislang aber nicht durch einen Langspieler aufgefallen sind.
Im Jahr Fünf ihrer Existenz kommt nun der Erstling “What Lies Ahead Is Already Dead” und damit ein amtlicher Knüppel aus dem Sack der alten Schule.
Denn was Vilefuck aufbieten, haben Sodom und Konsorten schon vor gefühlten hundert Jahren aus dem Hut gezaubert und sicherlich gewaltig Krawall veranstaltet.
So es denn Menschen gibt, die auch heutzutage die Geburt des Thrash Metal
Sojaruun - Talv
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Nachhaltig unterstützt von ihrer deutschen Plattenheimat Black Devastation Records erweisen sich Sojaruun, die Pagan Black Metal-Speerspitze Estlands, seit ihrem gleichnamigen Debut im Jahre 2008 als fleissige Gesellen, die mit der EP “Talv” aktuell bereits Tonträger Nummer Vier unters Volk feuern und scheinbar noch ausreichend Motivation für viele weitere Machwerke in der Schublade haben.
Und ich höre immer wieder gerne rein, denn gegen lupenreinen, atmosphärisch-düsteren Pagan Metal ist beim besten Willen nichts einzuwenden und Sojaruun stellen diesbezüglich eine ernstzunehmende Grösse dar.
Salvation666 - Anima Pestifera
Salvation666 ist das relativ neue Projekt des allseits bekannten wie umtriebigen Multitalents Taaken, der vorrangig durch sein Hauptaugenmerk Odal ein Begriff sein dürfte.
Ein Mitstreiter für die Gitarre genügt - den Rest erledigt Taaken - und fertig ist “Anima Pestifera”, ein Monument nostalgischer Schwarzkunst.
Flugs ist das anfangs extrem hölzerne Polter-Schlagzeug schöngehört und es eröffnet sich eine räudige und garstige Welt zwischen Leben und Tod, thematisch wohl der Pestilenz zu Füssen gelegt, die nicht durch Monotonie, sondern durch
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Vargrimm – Des Wolfes Zorn
Vargrimm: Fünf Deutsche Heiden ziehen in die Schlacht, zumindest in die Akustische!
Unter dem Banner der Plattenfirma Asatru Klangwerke haben die Barden „Des Wolfes Zorn“ eingespielt.
Ein Intro mit Schwertergeklirre oder ähnlich dämlichem Brimborium hat man sich glücklicherweise gespart, sondern rumpelt ordnungsgemäß ohne Umschweife in medias res.
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Sammath - Triumph in Hatred
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Die Niederlande waren meiner Meinung nach noch nie ein Garant für gute Black Metal Bands aber Ausnahmen bestätigen die Regel; und hier haben wir es mit einer dieser Ausnahmen zu tun.
Mag vielleicht auch daran liegen, das sich in den Reihen von Sammath ein Exil-Australier wiederfinden lässt.
Sammath existieren bereits 16 Jahre und Triumph in Hatred ist der vierte Langspieler der Jungs und Mädels.
Mit dem ersten Stück („Blood“) macht man dem Hörer unweigerlich klar was der geneigte Hörer in den kommenden vierzig Minuten um die Ohren geblasen bekommt: Furioser Black Metal lautet die Devise.
Sleeping Village - Fragments
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Längst überfällt uns der depressive Schwarzmetall nicht mehr nur in sterilen Badezimmern, nein, immer perphider verpackt so manche Band ihren akustischen Todeswunsch.
Einen diesbezüglich kreativen Gipfel erreichen die Italiener von Sleeping Village, die mit “Fragments” einmal etwas andere Einblicke in die Einsamkeit ihrer Seelenwelt gewähren.
Black Metal hat grundsätzlich Sendepause, während sphärische und industrielle Doom-Akkorde die Feder führen, gnadenlos in ihrer Monotonie.
Sounder – Hell Hymns
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Alter Verwalter, hier gibt es eine geballte Ladung Thrash und diese ist genau nach meinem Geschmack!
Schnell, laut und verdammt geil! Den brasilianischen Vierer muss ich mir sofort notieren! „Hell Hymns“ ist ein kleines Thrash Metal-Meisterwerk geworden, man agiert direkt von der ersten Sekunde höchst aggressiv.
Sounder haben es geschafft, alle stärken die dieses Genre aufzuweisen hat, auf einen Silberling zu veredeln. Donnernde Double Bass Salven werden geschickt mit Stakkato-Passagen verwoben.
Werewolf - The Order Of Vril
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Wer sich in der Vergangenheit für die polnischen Pagan Metaller von Iuvenes hat erwärmen können, dem wird auch die Existenz des genregleichen Duos Werewolf nicht verborgen geblieben sein, handelt es sich doch um das Nebenprojekt beider Iuvenes-Recken Berserk und Greywolf.
2005 überrannten uns Werewolf mit ihrem ersten Lebenszeichen “The Temple Of Fullmoon” (geniale Scheibe! Anm. d. Red.), nun, vier Jahre später, schliesst sich mit dem Zweitling “The Order Of Vril” der Kreis zumindest für Greywolf,der im Oktober 2009 nach Walhalla entstiegen ist und uns quasi ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen hat.
Selbstmord - Aryan Voice of Hatred
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Vier neue Stücke der polnischen Black Metal Legende Selbstmord:
Stilecht auf Kassette erschienen und strengstens limitiert auf 100 Stück.
Ohne großes Geschnörksel legen die Herrschaften auch gleich los und haben ihren Stil mal wieder ein bisschen variiert. Die Titel kommen diesmal nicht in einem “Dauerstakkato” daher und erscheinen streckenweise auch mal sehr Rhythmus-orientiert; sprich abgedämpfte Gitarren kommen zum Einsatz.
Die Stimme erinnert nun plötzlich – in der Art wie sie vorgetragen wird – an Inquisition. Das Schlagzeug hingegen bleibt recht „polnisch“ gehalten und die Songstrukturen sind nicht einfach zu erfassen – aber das macht den Charme der Selbstmord-Veröffentlichungen auch aus.
Suamanucaedere- Mortem sibi Consciscere
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Schwerer Tobak , was mir da von Schwaerze Productions ins Haus geflattert ist.
Ein Blick aus dem Fenster sagt mir auch gleich, dass diese Klänge wohl ideal zu dieser Jahreszeit passen: depressivster Black Metal ist angesagt.
Die zwei Schweizer - mit dem Faible für die tote Sprache - kühlen mit Ihrer finsteren Soundcollage freundlicherweise auch noch mal die Innenraumtemperatur ab, dass einem der Rotwein in der Hand gefriert/die Nadel an der Vene festeist (ja Leute - an schäumendes Bierchen ist hier nicht zu denken).
Wacht – Evolution, Destruktion (LP)
Das hört sich schon mal wieder mächtig exklusiv an, was mir da aus der Festung Bergstolz ins Haus flattert.
Wacht (wir erinnern uns: Wacht / Ordo Infandorum Rituum Occultus - Split EP) – mit dem martialischen Titel Evolution, Destruktion auf Vinyl.
Jetzt aber mal gleich an die grausigen Fakten: Wacht legen mit diesem Werk das erste volle Studio Album hin (obwohl mir die Spielzeigt mit ca. 30 min etwas kurz erscheint) und dies gleich auf Vinyl und noch dazu auf lediglich 255 Exemplare limitiert - also sehr exklusiv, kann ich da nur nochmal betonen!
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Sinners Burn – Mortuary Rendezvous
Hat der Tausendsasa Rogga Johansson mal wieder Zeit gefunden um ein neues Sinners Burn Album zu veröffentlichen!
Auf die unzähligen Bands in denen sich die Mitglieder von Sinners Burn angehören bin ich bereits im Review zur letzten Scheibe „Pre-Mortal Autopsy“ eingegangen, die will ich an dieser Stelle nicht nochmal erwähnen.
Bei „Mortuary Rendezvous“ war ich nun gespannt, wie sich der Stil der Band weiterentwickelt hat oder ob man noch einen Schritt mehr „Back to the Roots“
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Semen Datura - Einsamkeit
Wenn ich mich recht entsinne, habe ich die Deutsche Gruppe Semen Datura seinerzeit (um genauer zu sein vor ca. 12 Jahren) einmal in Amberg livehaftig zusammen mit den Trash-Metallern Thargos miterleben dürfen.
In meiner Erinnerung war das damals satanischer Black Metal … möglicherweise irre ich mich aber auch; wer kann sich schon genau daran erinnern, was vor 12 Jahren in Amberg los war.
Wie dem auch sei – heute habe ich das neueste Werk der Truppe aus meinem Briefkasten fischen können, und jetzt rotiert der Silberling im Spieler.
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Skady - Eyn Raunen im Tannicht
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In Mecklenburg Vorpommern tut sich was; das Trio Skady bringt über Asatru Klangwerke ihre Debütscheibe raus, die durchaus überzeugen kann.
Als erstes fiel mein Blick auf das Cover und ich musste sofort an eine frühe Veröffentlichung von Bergthron denken, die mich persönlich nie richtig überzeugen konnten. Aber das tut hier nix zur Sache, also CD in das Abspielgerät und mal abwarten wie das Trio musiziert.
Nach einem kurzen Einklang, in dem Jagdgeräusche ertönen, kann mich die Band mit ihrer Musik direkt fesseln. Die Gruppe spielt eine Mischung aus Black und Folk Metal, die einen manchmal an die sogenannten „Größen“ der Szene denken lässt,
Wolfthrone - Unleash The Hate
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Nach einem kurzen, morbiden Intro legen die spanischen Berserker von Wolfthrone los - stampfend marschiert die Kapelle durch den Blutnebel der Hölle.
An vorderster Front der dämonische Gesang, welcher wirklich gekonnt ins Ohr sticht … kräftig und martialisch. Dichter Gitarrensound und ein stampfendes Schlagzeug ebnen den Weg für die Satansbrut.Teils kommen die Riffs richtig rockig, ohne jedoch die innewohnende Bosheit zu verlieren. Schnörkeleien gibt es bei Wolfthrone nicht, das braucht man auch nicht. Die Leads und der garstige Gesang sind für die eiskalte Atmosphäre verantwortlich und das ist auch gut so.
Sojaruun - Org
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Schlag auf Schlag geht es bei den Esten von Sojaruun - nach der letztjährigen EP “Sojaruun” und der diesjährigen Split mit Odal wurde anstatt lange zu fackeln erneut das Aufnahmestudio in Anspruchgenommen und der Debut-Langspieler gefertigt, der uns dieser Tage in Form von “Org” erreicht.Schon die EP verlieh Sojaruun das Prädikat “sehr hörenswert” und findet in “Org” einen gleichermassenlogischen wie würdigen Nachfolger, mit dem der rote Faden, der sich durch alle bisherigen Releaseszieht, aufgegriffen und weiter gesponnen wird.Intensiver Pagan Black Metal liegt an, der sich weder berechnen noch
Tavaron - Architektur des Schmerzes
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Optimales Intro, das Tavaron aufbieten - schreiende Weiber, Folter, Qual, Tod, Stille.
Der Einstieg in ihr Zweitwerk “Architektur des Schmerzes” meistern die Ruhrpottler also fabelhaft und auch die Folgeminuten sind nicht von schlechten Eltern.
Ganze vierzehn beklemmende Kapitel perverser Gelüste und abgrundtiefer Bösartigkeit kommen zu Wort, verpackt in galoppierenden Schwarzstahl durch und durch deutscher Machart, die trotz des argen Undergroundstatus’ der Truppe so manchem Major-Act die Scheiße in die Buxe treiben könnte.
Selbstmord - Dawn of a New Era
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Ich geh mal gleich mitten ins Geschehen, da mir diese Scheibe dermaßen gut taugt, möchte ich weder mich noch Euch mit langweiligem Vorgeplänkel aufhalten.
Polnischer Black Metal wird geboten, und das geile an dieser Lichtscheibe ist, dass hier wirklich Black Metal im ursprünglichen Sinne (z.B. Widmo Beznadzieji ) mit kriegerischer Raserei (z. B. der Anfang von W Listopadowa Nor) verbunden wird.
Wobei mir bei diesem Werk der urwüchsige Charakter, welcher durch die sehr fein gespielten Leads, erzeugt wird am allerbesten gefällt. Man kommt sich bei der Dawn of a New Era einfach vor, als würde man im Jahre 1360 im unbesiedelten






























