Reviews NOPQR
« Vorangehende ArtikelQuaedt - Plaegh
Waschechter und bodenständiger Black Metal, das haben sich die belgischen Burschen von Quaedt anscheinend mit Blut auf die Kriegsfahne geschrieben.
Mit ihrem Debüt Plaegh beschert uns der grimmige Fünfer eine Mischung aus amerikanischem Black Metal und einer kleinen Prise Norwegen. Weiterlesen »
Midtempo und Raserei wechseln sich bei der Scheibe ab, wobei die schnelleren Geschichten schon häufiger vernehmbar sind.
Die Saitenfraktion ballert zusammen mit dem Schlagzeug ein makelloses Gewitter zusammen,
Reverend Kill - His Blood, Our Victory
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Aha - eine kanadische Death Metal-Combo! Da fällt der erste Gedanke auf die technische Variante dieses Genres, aber Reverend Kill gehen erfrischend anders an die Sache heran. Nix “technisches Gefrickel”, dafür mehr Melodie und verdammt viel Groove.
Die Gruppe bezeichnet ihren Stil als “Groovin’ Western Canadian style Death Metal” … also wieder eine Schublade belegt.
Pensées Nocturnes – Grotesque
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Nach einem bombastischen Intro welches durchaus der klassischen Musik verbunden ist, schließen wir Bekanntschaft mit dem Irrsinn.
Pensées Nocturnes fließen durch ihr Album, gewaschen mit den Wassern des Wahnsinn. Die Musik ist wirklich gut gespielt, doch durch die Komplexität geht ein wenig die Eingängigkeit verloren.
Im groben dürfte man dieses französische Projekt mit Arcturus vergleichen, der Gesang kommt allerdings nicht
Nargaroth – Jahreszeiten
In Ordnung, eines vorweg, ich war nie ein Freund dieser Kapelle. Das letzte Mal als ich in den Hörgenuss eines Nargaroth-Albums gekommen bin, war zur guten alten „Black Metal ist Krieg“ Zeit.
Nun heißt es aber zusammenreißen und unvoreingenommen mit der aktuellen Veröffentlichung auseinander setzen. Also, auf geht´s! Als Einleitung gibt es einen Prolog, gesprochenes Wort wird vorgetragen, was mich ziemlich überrascht. Kurzum man wird direkt zum zuhören gezwungen.
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Nidhogg - Siegeszug der Götter
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Schon die Split mit Den Nordiske Sjel liess mich auf die Stralsunder Viking Metaller Nidhogg aufmerksam werden, denn es ist dieser Tage alles andere als üblich, dass eine neue Formationdieses Genre stürmt und sich vielleicht nicht gerade von der Masse abhebt, sich jedoch prompt indie vordersten Reihen kämpfen kann.
Netterweise schieben Nidhogg sehr zeitnah auch ihren Debut-Langspieler “Siegeszug der Götter“nach, den ich natürlich gerne in Ohrenschein nehme.
Ohne lange zu fackeln bricht der Sturm los.
Nachtvorst - Stills
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Nachtvorst aus den Niederlanden dürften bislang ausschliesslich den Tape-Fetischisten bekannt sein, denn ausser den beiden Kassetten “Kerkenbrand” und “Nacht der Stervende Zielen” war bislang nichts zu hören oder festzustellen von Leopold und Erghal, den Individuen hinter dem orangenen Depressions-Kommando.
Wer aufgepasst hat, dem dürfte der Name Erghal nicht entgangen und auch mit einem gewissen Bekanntheitsgrad verbunden sein - hauptaugenmerklich ist der Herr nämlich Seele des Depressive Black Metal-Monsters Eindig und Dreh- und Angelpunkt der nachbarländischen Melancholie-Szene.
Den Nordiske Sjel / Nidhogg - Jotunheimen
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Auf “Jotunheimen” treffen sich zwei Pagan-Gruppen aus dem deutschen Untergrund, von denen ich bislang nichts gehört habe: Den Nordiske Sjel aus Thüringen und Nidhogg aus Mecklenburg-Vorpommern. Los legen die Thüringer und suchen ihr Heil in extrem melodischem Pagan Folk, der aufgrund seiner Melodik stellenweise Schwächen offenbart, da man auch diejenigen Abschnitte, die man hätte mit Turbulenz füllen müssen, lieber mit einem seichten Gitarrensolo denn heftigem Riffing besetzt.
Neutron Hammer - Extermination Kommand
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(Endlich) wiedermal eine finnische Band, die ordentlich auf den Putz haut!
Aber diesmal spielt die Kapell´ keinen Black Metal, sondern liefert eine angemessene Thrash-Keule ab, die derart nach alter Schule klingt, dass sich so manch alter Thrash-Fanatiker unweigerlich an seine Jugendtage erinnern muss.
Neutron Hammer wurde 2003 gegründet und nach sechs Jahren lassen die finnischen Trunkenbolde immer noch auf ein erstes Album warten, denn bisher konnte man nur ein Demo (Apokalyptik Attakk - erschien 2004) eine EP (Damnation’s Bringer - erschien im Jahre 2006
No Remorse No Retreat – Warbringer
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Erfrischend! Alleine das Cover macht gleich Appetit auf die Scheibe, da weiss man doch gleich, wo der Hammer hängt.
Und dann geht das los. Echter, guter, wilder Metal dröhnt aus den Boxen, No Remorse No Retreat machen eine lupenreine mitgröhl- Unterhaltungsmusik. Die fünf Metaller aus England/Wales bieten uns hier ein ganz hochwertige Mixtur aus KISS/Six Feet Under und modernem Thrash/Pagan Metal, summa summarum ein Cocktail, der mir in dieser Form noch nie zuvor zu Ohren gekommen ist.
Annihilation666 / Menneskerhat / Permafrost - Split CD
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Im Wahnsinn geeint könnte man hier fast sagen. Erstens, weil sich die beiden Labels Nebelfee Klangwerke und SFH Records für diese Veröffentlichung zusammen getan haben und zweitens, weil das Triumvirat der drei kaputten Kapellen Annihilation666, Menneskerhat und Permafrost auf diesem Silberling vertreten sind.
Die Aufmachung und insbesondere das Cover sind alte Schule, wie man sehen kann – Satanismus und Blasphemie ist angesagt.
Permafrost rumpeln als erstes los und schießen messerscharfe Hass-Black Metal Granaten
Orizen - The Path into Revelation
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Richard Leishman ist Orizen (zumindest für diese aktuelle Veröffentlichung) und präsentiert uns mit The Path into Revelation eine mystische Veröffentlichung aus dem Bereich Pagan Metal – zumindest weisen uns das naturverbundene Cover und auch diverse Titel wie „Wayfarer“ oder „Pagan Pride“ diesen Weg. Gespannt wird nun die Veröffentlichung einer auditiven Untersuchung unterzogen: Die Musik klingt Pagan und leicht Burzumesk, bildet eine Einheit, welche kompakt und direkt auf den Hörer einwirkt. Teilweise kommen die Riffs relativ hypnotisch - es können durchaus auch Vergleiche zu den norwegischen Kampfar gezogen werden,
Nordwind – Thy will be done
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Rituelles Getrommel leitet die MCD „Thy will be done“ der finsteren Kanadier ein …
Erwartungsgemäß boshaft setzt sich die Kriegsmaschine Nordwind in Bewegung – Ursprünglicher sauberer Black Metal, der mich zeitweise an alte Darkthrone, Burzum und Bathory erinnert. Die Musik poltert teilweise dermaßen einladend, dass man sich des “mit-dem-Fuß-mitgestampfes” einfach nicht erwehren kann. Die Anlage wird von mir momentan auch im Minutentakt lauter und lauter gedreht: Der Stoff ist wirklich gut –
Pantheon – Paganuclear
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Pantheon ist eine Band, welche bei mir schon vor Jahren für große Aufmerksamkeit sorgte, da die Musik und das Konzept einfach sehr ungewöhnlich scheinen.
Richtig in die Vollen geht man allerdings mit Paganuclear. Allein der Titel!
Und auch das Cover – hätte da jetzt fast eher an eine Thrash Metal-Band gedacht … doch weit gefehlt: Eine flirrende Gitarre und schnelles Schlagzeug weisen gleich zu Beginn von Paganuclear den Weg: Black Metal – allerdings eine ganz andere Spielweise, als man das gewohnt ist. Rubeus hat wirklich seine eigene Interpretation des heiligen Kultes erfunden. Die Musik wirkt komplex, sehr philosophisch – und damit sind auch die Strukturen der Stücke gemeint.
Ordo Templi Orientis / Iad Uroboros – Vex Irritation SPLIT
Auf Vex Irritation hat man es mit zwei russischen Black Metal Bands zu tun, Dieser Release wurde ursprünglich von Rigorism Prouctions herausgebracht und wird nun von SFH-Records auf Kassette noch zusätzlich veröffentlicht.
Den Anfang macht die aus Weissrußland stammende Ein Mann Band Ordo Templi Orientis. Diese hat sich dem depressiven Black Metal verschrieben und kann damit auch ordentlich punkten. Langsam und zäh wie Lava bannt sich das Stück „Permanent Suicide“ seinen Weg in die Gehörgänge, es lässt mir wohlige Schauer von immer währender Tristesse über den Rücken jagen.
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.Posthum - .Posthum
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Die Rezension zu .Posthum’s gleichnamigem Debut wäre im Prinzip mit dem Wort “Spitzenmässig” erledigt, doch möchte ich mich nicht meiner Faulheit ergeben und einen dem Album angemessenen Blick in die Tiefe werfen, wo mich so unendlich viel ausfüllende Leere erwartet…
Es ist mir indes nicht bekannt, ob es das primäre Ziel von .Posthum gewesen ist, sich depressiven und misanthropischen Thematiken zu widmen; in jedem Falle blasen die drei Schwarzkittel in punkto Atmosphäre jede andere Suizid-Kombo - von Nocturnal Depression über Happy Days bis hin zu Shining - mit links von der Bildfläche und knallen uns ein trüben Brocken Düsternis vor den Latz, der jedem Konsumenten die Lichter ausknipsen wird.
Permafrost – Vergewaltigt und Verflucht
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Sprachsamples und Klangfetzen leiten sie ein- die Vergewaltigt und Verflucht der Deutschen Black Metal Truppe Permafrost. Wie auch bei Blutrache haben wir es mit gestörtem Black Metal zu tun (der Schlagzeuger/Sänger - Porcus – wirkt auch bei Blutrache mit).
Die Musik ist äußerst brutal, das ist schon mal Fakt; kommt meist (gerade die ersteren Stücke) in hoher Geschwindigkeit daher und birgt relativ simple aber wirkungsvolle Riffs. Das „schöne“ an Vergewaltigt und Verflucht ist, dass die Scheibe keinen Zweifel offen lässt: Hier gibt es Black Metal,
Pestilence - Resurrection Macabre
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Die Wiederauferstehung von Pestilence, ist zur Zeit in aller Munde und jeder zerreißt sich das Maul über das „Resurrection Macabre“-Album, sei es im Guten oder im Schlechten. Tja nun, werde ich auch mal meinen Senf dazu zu geben.
Pestilence sind und waren immer eine richtig große Death Metal Band. Die Band um den kreativen Bandkopf Patrick Mameli (Gesang und Gitarre), besteht derzeit aus Patrick Uterwijk an der zweiten Klampfe, Tony Choy von Atheist am vierseitigen Tieftöner und Peter Wildoer von Darkane und Non-Human Level an den Kesseln.
Nepente - Atonements
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Um den eiskalten Winter zu überstehen, müssen an dieser Stelle mal ein paar südamerikanische Höllenstürme her. Nepente haben ihr Debütalbum auf den Markt geschmissen und das ist genau das richtige um die frostigen Temperaturen vergessen zu machen.
Die Band wurde Anfang 2003 gegründet und nach fünf langen Jahren schickt man nun „Atonements“ vor, um bei den Metalheads Gehör zu finden. Das Album liefert dem Hörer eine amtliche Mischung aus brutalem Death Metal und messerscharfem Black Metal, verfeinert wird das brutale Treiben mit typisch südamerikanischem (Metal-)Flair.
Necrofrost – Blackeon Lightharvest
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Die bayerischen Krawallbrüder von Necrofrost sind schon lange keine Unbekannten mehr in der Szene; so konnte man während des dreizehnjährigen Bandbestehens schon so manch räudiges Black Metal-Werk veröffentlichen - an dieser Stelle soll nun die neuste Veröffentlichung aus dem Hause Necrofrost besprochen werden.
Und die meisten Leser wird es bestimmt freuen zu hören, dass das Duo keinen Schritt von seinem eingeschlagenen Weg abweicht, soll heißen, hier wird immer noch eine Ehrerbietung an den klassisch räudigen Schwarzstahl ausgesprochen. Hier wird nichts aufpoliert, denn hier regiert der ungeschliffene Hass.
Proclamation – Messiah of Darkness and Impurity
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Alter Schwede! Als das Intro verstummt und das erste Lied loshämmert, muss ich mich erst noch einmal vergewissern, dass hier auch die richtige Scheibe in der heimischen Anlage gelandet ist. Denn das spanische Zerstörungskommando Proclamation klingt in allen Bereichen nach den mächtigen Blasphemy und genauso sehen die Kerle auch aus, denn sie haben die ach so typische Kriegsbemalung.
Dass die 2003 gegründete Gruppe beständig den Untergrund mit guten Veröffentlichungen versorgt war mir bewusst, aber hier konnte man sich nochmal beträchtlich steigern.






























