Reviews IJKLM
« Vorangehende ArtikelInflammare - In Memory of
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Oha, da bin ich mal gespannt! Ich habe vor dem ersten Hörgenuss erst einmal im Internet über Inflammare recherchiert und die gefundenen Informationen sind durchaus interessant.
So z.B. besteht die Gruppe seit dem Jahre 1994; jetzt mögen sich sicherlich einige von euch fragen – die gibt es schon solange und ich habe noch nix von denen gehört bzw. gelesen.
Richtig - denn der Fünfer aus Mecklenburg Vorpommern hat sich nach sechs Jahren wieder aufgelöst. Doch in diesem Jahr haben sich die Jungs wieder zusammen gerauft und veröffentlichen die alten Songs auf dem mir hier vorliegenden Album.
Les Fleurs du Mal - Schattenfeuer
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Die Österreiche Band Dunkelhain gibt es nicht mehr - nach den beiden, durchaus gelungenen Demoveröffentlichungen hat man anscheinend zumindest den Namen zu Grabe getragen! Dafür aber mit gleicher Besetzung (soweit ich weiß) Les Fleurs Du Mal aus der Taufe gehoben.
Booklet und Texte zeigen bereits die Richtung auf, in die der Marsch gehen soll: depressiver Black Metal!
Morbid Pest - Reditus Culto Janus
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Grauenhafter Mönchsgesang entriert “Reditus Culto Janus” die dritte Veröffentlichung der italienischen Black Metal-Kapell Morbid Pest.
Und dann geht das los: Urwüchsiger Black Metal, wie er heute nicht sehr häufig gespielt wird, wie er auch nicht aus jedem Land kommen kann; diese markante, okkulte, „Lucio Fulci“-Düsterheit kann (fast) nur von Italienern kommen!
Gepaart wird das krachende Spektakel mit einem relativ dumpfen aber wirklich sehr passenden Sound. Katakombenhaft knallen die zwei Herren und das Mädel stampfende aber dennoch relativ
Maleficio - Go to Hell
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Nach einer 20-jährigen Bandhistorie und 18 Demo Veröffentlichungen, legen die schwedischen Maleficio mit „Go to Hell“ nun endlich ihren zweiten Langspieler vor, und das darauf gebotene Liedgut vermag mich durchaus zu überzeugen.
Stilistisch ist der Fünfer im Death Metal-Bereich angesiedelt, dieser wird sehr Riff orientiert runtergespielt, zudem verneigt man sich noch vor den Speerspitzen des melodischen schwedischen Elchtods, soll heißen, dass man sich nicht davor scheut etwas Melodie in die zehn Tracks mit einzubinden, was einem direkt beim eröffnenden „You are Dead“ klar wird, das einen manchmal an Dissection oder Unanimated erinnert, gelegentlich schimmern auch mal In Flames (die älteren) durch, so zum Beispiel beim dritten Stück „Entwined in Mysteries“.
Kratein - Trauma
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Ein Label nach dem anderen hüpft inzwischen auf den Depressive-Black-Metal-Zug und sichert sich die Dienste mindestens einer Kombo, deren Hauptthematik die Passage ins Jenseits oder wenigstens der Zerfall des Menschen ist.
Während der Löwenanteil dieser Artisten sich recht platt als Szene-Plagiate verdingen, melden sich mit Kratein fünf Mannen zum Dienst, die stilistisch ein wenig different an die schwermütige Sache herangehen …
I Shalt Become - The Pendle Witch Trails
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Ich durfte bereits das dritte Album („Requiem“) des Amerikaners für diese Plattform etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Dementsprechend gespannt war ich, als ich die neue Scheibe im Briefkasten hatte.
Den Vorgänger hab ich noch als rohen und verzweifelt anmutenden Black Metal-Bastard in Erinnerung, aber mit „The Pendle Witch Trails“ geht man einen deutlichen Schritt weiter.
Der Klang ist viel homogener, die komplette Instrumentierung ertönt diesmal in einem sehr viel düsteren und vor allem klareren Gewand.
Kladovest – Escape in Melancholy
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Die aus der Ukraine stammende Formation, legt mit dem hier besprochenen Werk ihre zweite Langrille vor.
Ich muss gestehen, das „Escape in Melancholy“ mein erstes Hörerlebnis von Kladovest ist, aber ich denke das wird sich noch ändern.
Nebenbei will ich noch erwähnen, das sich ein gewisser Herr Thurios für die Gesangsarbeit verantwortlich zeigt, diesen kennt man außerdem noch von Bands wie Drudkh, Hate Forest und Astrofaes.
Minas Morgul - Eisengott (CD+DVD)
Das musste ich mir mal gönnen - das Paket war doch ziemlich verlockend – A5 Digipack mit Beiheft, Vollstudioalbum und DVD.
Tja, was soll ich sagen, die Scheibe hat mich umgehauen und deshalb gibt’s jetzt auch erstmal ein ausführliches Review.
Ein recht abstraktes und bedrohliches Intro läutet den Eisengott ein und kraftvoll geht die Bande dann auch gleich zu Werke. Das knallt! Ziemlich finster und flott erdröhnt der Deutsche Black Metal des Fünfergespanns. Richtig fett trägt der Sound die lupenrein gespielte Musik von Minas Morgul.
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Inmitten des Waldes / Mortualia - Split
Wie genau die Zusammenarbeit von Inmitten des Waldes und Mortualia zustande gekommen ist, weiss ich nicht, ist aber auch nicht von dringlicher Wichtigkeit.
Es genügt eigentlich zu wissen, dass es sich bei Inmitten des Waldes um ein weiteres Betätigungsfeld des Lebensessenz-Masterminds Newton Schner handelt, während Mortualia einen von vielen Tummelplätzen des Horna-Masterminds Shatraug repräsentiert.
Die Verbindung Brasilien-Finnland bleibt unbeleuchtet, das Zusammenwirken
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Lebensessenz - Tu, Deorum Hominumque Tyranne, Amor
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Melancholie mal anders bietet das brasilianische Ein-Mann-Projekt Lebensessenz in Form des Tonträgers “Tu, Deorum Hominumque Tyranne, Amor“.
Basierend auf den Werken Schopenhauers fabriziert Newton Schner Jr. zehn Kompositionen, die diese Bezeichnung auf geradezu klassische Art und Weise verdient haben, denn es ist einzig das Klavier, dessen sich der Herr bedient.
Impious – Death Domination
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Werte Leser, kennt ihr das Gefühl - ihr habt euch ein Album von einer Band, die schon immer gut war gekauft, ihr legt den Silberling auf und auf einmal geht die Scheiße richtig ab. Im ersten Moment denkt ihr noch: Verdammt die Jungs sind genial, die wollen noch was reißen und dann ertappt ihr euch auch schon wie ihr headbangend und Luftgitarre spielend euren Haushalt kurz und klein schlagt. So war es bei mir bei den letzten vier Alben von den aus Trollhöttan stammenden Death/Thrashern von Impious. Mit dem vierten Release „Hellucinate“ haben sie ein Album erschaffen,
Legion of Sadism - auf Gedeih und Verderb
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AAARRRGGGHHH! Was waren das Zeiten, welch irrer Sound: Legion of Sadism - das muss jetzt mal raus! Hammer, was die drei Irren da abgeliefert haben geht ja auf keine Kuhhaut mehr … verdammt … Deutscher Black Metal in Reinkultur. Und danach kommt lange nix mehr. Moonblood, Nargaroth, Root, Bethlehem und Konsorten … alle hat der Teufel geritten, aber dass der Satan Einfluss auf die Muse nimmt - ganz höchst persönlich - das gabs ja nie!
Koltum - Funeral of Flesh
Finster – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes kommen Koltum mit Funeral of Flesh daher; es ist nämlich nur bei sehr genauem hinschauen was zu erkennen auf dem Cover und im Booklet, weil wie gesagt alles so finster wie möglich gehalten wurde …
Aber gut es geht hier schließlich um Black Metal, und den trägt uns der portugiesische Dreier sehr versiert ans Ohr. Die Maschine läuft bei Funeral of Flesh
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Lotus Circle / Bosque - Split
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Lotus Circle waren mir bislang ein Begriff, da die Kerle vor einiger Zeit ihr Debut via Nykta veröffentlicht haben, das mir aus unerklärlichen Gründen im Hinterkopf geblieben ist.
Anders sieht es aus mit Bosque, ein für mich unbeschriebenes Blatt, welches sich nach kurzer Recherche als portugiesisches Ein-Mann-Projekt entpuppt, dessen Allgegenwart in Frage gestellt werden darf.
Nun teilen sich diese beiden “Formationen” einen Silberling und traktieren uns mit nervenzerrendem Drone Doom der herben Art.
Lifelover – Dekadens
Die Liebhaber des Lebens sind mit einer neuen EP am Start, diese kann sich durchaus hören lassen und die „Dekadens EP“ wird die treue Fanschar bestimmt nicht enttäuschen und möglicherweise auch erweitern.
Wie gewohnt setzt man auf die typische Stilistik, die Lifelover berühmt gemacht haben, sprich:
Black Metal trifft auf depressiven Rock (oder vielmehr gesagt andersherum wird ein Schuh draus).
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Arghoslent/Martial Barrage – Send forth the Beast ye Breed
Endlich haben Arghoslent wieder was rausgebracht, die haben zwar erst letztes Jahr das „Hornets of the Pogrom“ Album veröffentlicht - und durch eben dieses wurde ich auf die amerikanische Band aufmerksam, das Album klang herrlich frisch und unverbraucht; Nun aber erscheint glücklicherweise auch schon über Drakkar eine Split mit den Kanadiern von Martial Barrage, die es als CD oder im Vinylformat zu erwerben gibt.
Aber nun zur Musik, den Anfang machen Arghoslent, welche hier mit drei Stücken aufwarten, bei denen ersteres „Fodder for the Shoah“ etwas schwächer ausfällt, aber dafür killen die zwei darauf folgenden Hymnen umso mehr.
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Kratornas - The Corroding Age of Wounds
ACHTUNG EXOTENBONUS! Die philippinische Ein-Mann-Band haut ihr zweites Album raus. Darauf hört man urtypischen Black Metal, der mich durch sein öfters auftretendes „bestialisches Flair” bei Laune hält. Kratornas verfeinern ihren rasend schnellen Black Metal mit gelegentlichen langsamen Breaks, die in den High-Speed-Attacken sehr episch und teils mit einer thrashigen Grundstimmung, besonders bei den ersten vier Titeln herausstechen. Soviel zur ersten Hälfte von „The Corroding Age of Wounds“Bei der zweiten Hälfte haut man dermaßen auf die Kacke das mir beim erstmaligen hören die Kinnlade um fünf Etagen tiefer hing,
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Insidious Decrepancy – Extirpating Omniscient Certitude
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Heilige Scheisse! Shawn Whitaker bekanntermaßen der Kopf von Insidious Decrepancy und Viral Load und ist ein echtes Todesblei Viech. „Extirpating Omniscient Certitude“ ist meiner Rechnung nach das dritte Album des texanischen Bastards. Das Debüt Album fand ich richtig stark, das zweite dann doch eher sperrig, konnte bei mir nicht so richtig zünden. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf das mir hier vorliegende Werk. Also rein damit in den CD-Schacht und ab geht ’s.
Das erste Wort das mir beim hören dieses Albums in den Kopf schoss war: FETT!! Eine Soundwand aus schier unbändiger Brutalität baut sich direkt ab der ersten Sekunde vor dem Hörer auf, welche trotz allem eine recht psychotische Intensität erzeugt und eine leicht progressive Schlagseite aufweisen kann.
Annihilation666 / Menneskerhat / Permafrost - Split CD
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Im Wahnsinn geeint könnte man hier fast sagen. Erstens, weil sich die beiden Labels Nebelfee Klangwerke und SFH Records für diese Veröffentlichung zusammen getan haben und zweitens, weil das Triumvirat der drei kaputten Kapellen Annihilation666, Menneskerhat und Permafrost auf diesem Silberling vertreten sind.
Die Aufmachung und insbesondere das Cover sind alte Schule, wie man sehen kann – Satanismus und Blasphemie ist angesagt.
Permafrost rumpeln als erstes los und schießen messerscharfe Hass-Black Metal Granaten
Lotus Circle – Bottomless Vales and Boundless Floods
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Die CD Version dieses Düsterlings kam im Jahre 2007 über das hellenische Label Nykta heraus und war dazumal streng auf 500 Exemplare limitiert, ist heute natürlich längst vergriffen. Aber da gibt es ein Label (Dunkelheit Produktionen) in unserer Heimat, das sich die Verbreitung von finsterer und depressiver Musik auf ihre pestschwarzen Fahnen geschrieben hat und genau dieses bringt nun jenes dunkle Werk im Kassettenformat erneut auf den Markt.































