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Avsked - Livets Ironi
Die deutschen Hauptstädter Avsked liefern mit ihrem ersten Langeisen endlich mal wieder richtig brauchbaren Stoff aus dem depressiven Black Metal-Sektor.
“Livets Ironi” heisst das gute Stück und verlässt sich netterweise nicht ausschliesslich auf kaugummiartiges Down-Tempo-Gespule, sondern nutzt grösstenteils die schnelle Gangart, um sich der entarteten Hörerschaft nahe zu bringen, was mit Sicherheit gut funktionieren wird. Weiterlesen »
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Grisâtre - L´ idée De Dieu
Man – dass die Black Metal Bands immer ein Intro brauchen … aber nun gut: „L´ idée De Dieu“ wird von düsterem Klaviergeklimper intoniert, was schon sehr in Richtung Dark Wave geht, aber mit Sicherheit gefallen bei den meisten Ambient Black Metallern findet.
Dann geht das los – Lava-artiger Black Metal – sehr depressiv – wälzt sich voran.
Gleich ins Ohr sticht die gespenstische Frauenstimme und erinnert mich ein wenig an den Chor von „Cry little sister“. Weiterlesen »
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Cold Body Radiation - The great white emptiness
Post Black Metal … zugegebenermaßen konnte ich mit dieser Musik noch vor einiger Zeit sehr wenig anfangen; Aber – nun gefällt mir dieses Genre richtig gut.
Cold Body Radiation haben diesen Sound perfekt drauf. Richtig schon verzerrte Vocals einen melodiös dahinspielenden Bass und avantgardistisches, langsameres Schlagzeug, dazu noch die krass verzerrte Sechssaitenfraktion – sauber!
Die ganze Geschichte läuft im Prinzip ab, wie ein Traum, bzw. lädt dazu ein. Weiterlesen »
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XTerminate - Termination::2107
“XTerminate stehen für modernen Death Metal schwedischer Prägung.
Mal pfeilschnell, mal groovend und immer straight nach vorn.”
Das Beiblatt spuckt große Töne - und XTerminate halten, was das Zettelchen verspricht.
Würden sich neue, unbeschriebene Blätter immer so überzeugend anhören, wie die Saalfelder, so bräuchte man sich um die bundesdeutsche Death Metal-Szene keine Sorgen zu machen, denn das erste Demo “Termination::2107” lässt keine Wünsche offen. Weiterlesen »
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Hangatyr - Helwege
Ehe man Hangatyr vorschnell als mittelklassige Pagan Black Metal-Truppe abstempelt, sollte man genauer hinhören, denn das Debut “Helwege” bietet diverse Ansätze, die eher von Ambition denn von Planlosigkeit künden.
Zwar ist die Instrumentierung phasenweise eine einzige Katastrophe und wackelt besonders während langsamer Passagen wie ein Kartenhaus bei offenem Fenster, das dadurch vertonte Songwriting hingegen hat Hand und Fuss und verbirgt eigentlich reichlich Dynamik, die durch die holprige Umsetzung aber Weiterlesen »
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Demonic Empire - Bloed en As
Der Rezensent ist ja immer auf der Suche nach einem Vergleich, um die vorzustellende Kapelle dem Leser gleich vertrauter machen zu können.
Gut – bei dem vorliegenden Belgischen Vierergespann Demonic Empire musste ich nicht lange überlegen.
Ab dem ersten Song hat mich die Musik an die Deutschen Nargaroth erinnert mit einem Schuss US-Black Metal á la Judas Iscariot. Weiterlesen »
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Brilliant Coldness - Poisoned Reality
Brilliant Coldness sind ein Quartett aus der Ukraine und spielen fetten Death Metal, der Freunde der frühen Cannibal Corpse und Malevolent Creation ansprechen dürfte.
Das hier besprochene Album „Poisoned Reality“ erschien im Herbst des Jahres 2006 und erfährt dieser Tage eine Wiederveröffentlichung aus dem Hause Apollon Records und wenn man sich das Material anhört, hat es sich den Re-release durchaus verdient.
Mächtige Riffs und heißeres Gegrunze föhnen einem direkt aus den Boxen entgegen. Weiterlesen »
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Inflammare - In Memory of
Oha, da bin ich mal gespannt! Ich habe vor dem ersten Hörgenuss erst einmal im Internet über Inflammare recherchiert und die gefundenen Informationen sind durchaus interessant.
So z.B. besteht die Gruppe seit dem Jahre 1994; jetzt mögen sich sicherlich einige von euch fragen – die gibt es schon solange und ich habe noch nix von denen gehört bzw. gelesen.
Richtig - denn der Fünfer aus Mecklenburg Vorpommern hat sich nach sechs Jahren wieder aufgelöst. Doch in diesem Jahr haben sich die Jungs wieder zusammen gerauft und veröffentlichen die alten Songs auf dem mir hier vorliegenden Album. Weiterlesen »
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Autumnal Reaper - Rise of Raging Death
Mit diesem Werk schwappt ein sehr feines Death Metal-Album mit leichtem Black Metal-Einschlag aus Holland zu uns rüber. Geboten werden neun Tracks, die einen durch feine Arrangements und gekonntes Songwriting durchaus überzeugen können. Stilistisch ist die Musik des Fünfers sehr nah am guten alten Death Metal angesiedelt, wie in Morbid Angel und Death zelebrierten. Kein Wunder den Autumnal Reaper existieren bereits seit 1991; und das hier alte Hasen am Werk sind hört man der Qualität der Songs zu jeder Sekunde an.
Außerdem sei zu erwähnen, dass der Gitarrist Kampfar bei den Live Auftritten aushilft und der Sänger bei der 2007er Tour von Malevolent Creation bei den holländischen Gigs ausgeholfen hat. Weiterlesen »
>> Reviews STUVW
Vilefuck - What Lies Ahead Is Already Dead
Die schwedischen Thrasher Vilefuck zählen zu denjenigen Frischlingen, die bereits einige Jahre auf dem Bandbuckel haben, bislang aber nicht durch einen Langspieler aufgefallen sind.
Im Jahr Fünf ihrer Existenz kommt nun der Erstling “What Lies Ahead Is Already Dead” und damit ein amtlicher Knüppel aus dem Sack der alten Schule.
Denn was Vilefuck aufbieten, haben Sodom und Konsorten schon vor gefühlten hundert Jahren aus dem Hut gezaubert und sicherlich gewaltig Krawall veranstaltet.
So es denn Menschen gibt, die auch heutzutage die Geburt des Thrash Metal Weiterlesen »
>> Reviews STUVW
Sojaruun - Talv
Nachhaltig unterstützt von ihrer deutschen Plattenheimat Black Devastation Records erweisen sich Sojaruun, die Pagan Black Metal-Speerspitze Estlands, seit ihrem gleichnamigen Debut im Jahre 2008 als fleissige Gesellen, die mit der EP “Talv” aktuell bereits Tonträger Nummer Vier unters Volk feuern und scheinbar noch ausreichend Motivation für viele weitere Machwerke in der Schublade haben.
Und ich höre immer wieder gerne rein, denn gegen lupenreinen, atmosphärisch-düsteren Pagan Metal ist beim besten Willen nichts einzuwenden und Sojaruun stellen diesbezüglich eine ernstzunehmende Grösse dar. Weiterlesen »
>> Reviews STUVW
Salvation666 - Anima Pestifera
Salvation666 ist das relativ neue Projekt des allseits bekannten wie umtriebigen Multitalents Taaken, der vorrangig durch sein Hauptaugenmerk Odal ein Begriff sein dürfte.
Ein Mitstreiter für die Gitarre genügt - den Rest erledigt Taaken - und fertig ist “Anima Pestifera”, ein Monument nostalgischer Schwarzkunst.
Flugs ist das anfangs extrem hölzerne Polter-Schlagzeug schöngehört und es eröffnet sich eine räudige und garstige Welt zwischen Leben und Tod, thematisch wohl der Pestilenz zu Füssen gelegt, die nicht durch Monotonie, sondern durch Weiterlesen »
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De Silence et d’Ombre - 3: The Fall
Finster und avantgardistisch wird bei De Silence et d’Ombre zu Werke gegangen.
Gleich zu Beginn wird der Hörer ins kalte Wasser geworfen oder besser noch ins dunkle Verlies: Grausame “Zombietrommeln” entrieren 3: The Fall und dann beginnt der Flächenbrand.
Post Black Metal haut uns F. (welcher als einzige Person hinter De Silence et d’Ombre steckt) um die Ohren. Und wie schon Anfangs erwähnt, die ganze Geschichte hat etwas sehr „Verlies-artiges“; bei manchen Stücken fühle ich mich wirklich sehr an Abruptum erinnert, nicht falsch verstehen: Weiterlesen »
>> Reviews NOPQR
Quaedt - Plaegh
Waschechter und bodenständiger Black Metal, das haben sich die belgischen Burschen von Quaedt anscheinend mit Blut auf die Kriegsfahne geschrieben.
Mit ihrem Debüt Plaegh beschert uns der grimmige Fünfer eine Mischung aus amerikanischem Black Metal und einer kleinen Prise Norwegen.
Midtempo und Raserei wechseln sich bei der Scheibe ab, wobei die schnelleren Geschichten schon häufiger vernehmbar sind.
Die Saitenfraktion ballert zusammen mit dem Schlagzeug ein makelloses Gewitter zusammen, Weiterlesen »
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Elimi - Asylum
Vor zwei Jahren haben sich Elimi aus Schweden mit “Summoned From Ashes” erstmals in der Black Metal-Szene zu Wort gemeldet, danach Bandmitglied Verrot an die Selbsttötung verloren und nun, nach kurzer Selbstfindung, mit “Asylum” den zweiten Langspieler auf die Beine gestellt.
Und wer Elimi nicht kennt, der sollte schleunigst seine Fingerchen ausstrecken nach “Asylum“, denn das Album zählt aktuell zum besten Black Metal der gegenwärtigen schwedischen Szene - welch Kompliment für eine Untergrund-Kombo… doch Ehre wem Ehre gebührt. Weiterlesen »
>> Reviews IJKLM
Les Fleurs du Mal - Schattenfeuer
Die Österreiche Band Dunkelhain gibt es nicht mehr - nach den beiden, durchaus gelungenen Demoveröffentlichungen hat man anscheinend zumindest den Namen zu Grabe getragen! Dafür aber mit gleicher Besetzung (soweit ich weiß) Les Fleurs Du Mal aus der Taufe gehoben.
Booklet und Texte zeigen bereits die Richtung auf, in die der Marsch gehen soll: depressiver Black Metal!
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Drama - As In Empty Grave
Es ist einige Jahre her, da haben sich die russischen Schwarzmetaller Drama mit ihrem Epos “Silver Brilliance Of Nocticula” spontan in mein kaltes Herz geschrammelt, denn was die Herren auf jener Scheibe abgezogen haben, gehört bis heute zum besten, was dem russischen Bären in metallischer Hinsicht abzuringen war.
Nun liegt mit “As In Empty Grave” nach einer wohl kreativen Pause das dritte Album vor, dem es erneut nicht an Zunder mangelt…
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R.I.P. DIO!
>> Reviews IJKLM
Morbid Pest - Reditus Culto Janus
Grauenhafter Mönchsgesang entriert “Reditus Culto Janus” die dritte Veröffentlichung der italienischen Black Metal-Kapell Morbid Pest.
Und dann geht das los: Urwüchsiger Black Metal, wie er heute nicht sehr häufig gespielt wird, wie er auch nicht aus jedem Land kommen kann; diese markante, okkulte, „Lucio Fulci“-Düsterheit kann (fast) nur von Italienern kommen!
Gepaart wird das krachende Spektakel mit einem relativ dumpfen aber wirklich sehr passenden Sound. Katakombenhaft knallen die zwei Herren und das Mädel stampfende aber dennoch relativ Weiterlesen »
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Dødkvlt - I
Ein bisschen wie Kai aus der Kiste springt dieser Tage ein gewisser Lord Theynian mit seiner Ein-Mann-Kapelle Dødkvlt und dem diesbezüglichen Langspieler “I“, mit dem beim besten Willen nicht zu rechnen war.
Ohne Vorwarnung bekommen wir es zu tun mit Experimental Black Metal der grandiosen Bauart, deren Experiment im Wesentlichen aus umfassenden Keyboard-Wänden besteht und eigentlich keinen neuen Besen darstellt.
Abräumen kann Dødkvlt dennoch auf ganzer Linie, denn zahlreich sind die Pluspunkte, die ich nachfolgend anführen möchte:
Zum ersten seien die Keyboards genannt, die nicht innovativ sondern stilsicher das Geschehen anreichern und eine fundamentale Atmosphäre kreieren. Weiterlesen »
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