Corpus Diavolis – Atra Lumen

Erstes Review von mir auf der neuen und knackigen SR Seite!!!
Corpus Diavolis heißt die Truppe, die mit ihrem Black Metal aus Frankreich seit bereits 2009 ihr Unwesen treiben. Mit dem aktuellen Album sogar mittlerweile das dritte Vollwerk. Wie meist aus Frankreich in hoher Qualität. Die Produktion ist druckvoll und sauber. Vielleicht schon ein bischen zu sauber. Denn Black Metal Puristen, die auf Bands der Marke „Sadistik Exekution“ stehen, werden hier mit den Augen rollen. Alle anderen sollten die Band jedoch antesten. Gekonnt wird die atmosphärische Musik sehr variabel teils in Midtempo, teils in typisch rasender Manier präsentiert.
Der Sänger hört sich markant an, zur Abwechslung ist auch einmal der Bass zu hören. Und das ist wirklich positiv zu werten. Vor allem der letzte Song sticht hier dann noch heraus als episches Werk mit dem Namen „sick waters“. Abschließend kurzer Kommentar zum Cover. Auch dieses weiß zu gefallen und zeigt mit dem momentan häufig zu sehenden vermummten Kuttenabndfoto ein in sich stimmiges Gesamtbild. Daumen hoch und weiter so!

Sadistic Dementor

CHTHE’ILIST – Le dernier crépuscule

So was haben wir denn hier feines…., eine kanadische Tech-Death Kapelle die ihr Handwerk definitv versteht und mich beim Thema „TechDeath“ nicht gleich angewiedert wegschallten lässt. Die Band lehnt sich mit Ihrem Debüt, dass auf Profund Lore Records erschienen ist, stark an den finnischen Death Metal Klassiker „Nespithe“ von Demilich an und wirkt dabei unheimlich frisch.

Das Album rotiert ganze 53 Minuten, wird zu keiner Sekunde langweilig und bietet dem Höhrer die volle Breitseite an amtosphärischem Frickel Death Metal.

Im ersten Hördurchlauf wirkte „Le dernier crépuscule“ etwas chaotisch, aber nicht im schlechten Sinne, es hat mich gar dazu animiert alles stehen und liegen zu lassen und mich mit dem Booklet in der Hand auf meinen Arsch zu setzten um in das Chaos voll und ganz abzutauchen.

Aber das Wort „Chaos“ soll euch jetzt nicht abschrecken, denn bei genauem hinhöhren wirkt es gar nicht mehr so chaotisch, vielmehr sehr detailverliebt und top arrangiert. Trotz der ganzen technischen Finesse versteht es der kanadische Vierer mich richtig in ihren Bann zu ziehen, was nicht viele technische Frickeleskapaden heutzutage schaffen.

Mann hört der Band ihre Leidenschaft an. Hier ist alles an seinem Platz. Fiese Riffs gepaart mit spektakulären Soli, perfekten Breaks diese mein Death Metal Herz höher schlagen lassen. Dazu wurde das Songwriting noch mit dezenten Keyboardklängen verfeinert, die das Debüt dichter als ein schwarzes Loch erklingen lassen. Aber für mich der Hauptgrund was das Album zu meinen Favoriten zählen lässt, ist der Gesang. Der Gesang beziehungsweise der Sänger weiss genau wann er sich etwas zurücknehmen sollte um die volle Atmosphäre, diese sich textlich mit Lovercraftischem Chaos befasst, zu erschaffen. Oder auch mal mehr in den Vordergrund treten muss um zusätzlich noch ein paar Akzente zu setzten. Hier wird nicht nur stupide gegrunzt, das hier ist ganz großes Kino. Ab und an wird auch mal fein im Demilich Stile gegurgelt was ich als Verbeugung vor den Helden verstehe und wenn es dem Song dienlich ist darf es eben auch mal epischer Klargesang sein.

Der Sound von „Le dernier crépuscule“ rundet das ganze perfekt ab, klingt wie eine dunklere und moderne Version von „Nespithe“.

So aber jetzt genug geschwärmt holt euch das Teil und huldigt dem erschaffenen Chaos von Chthe’ilist.

https://www.facebook.com/Chtheilist

Atomic VVitchhunter

NEWS FROM THE NORTH – Skogen – Eld OUT NOW!

Bandcamp:
http://skogensweden.bandcamp.com

North American HQ:
http://shop.bindrunerecordings.com

Tracklist:
1. Djävulens Eld
2. Apokalypsens Vita Dimma
3. Genom Svarta Vatten
4. Nihil Sine Morte
5. Aska
6. Svavelpsalm
7. Orcus Labyrint
8. Monolit

Order: http://ylj5.r.a.d.sendibm1.com/26uxa7ja82e93d.html

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