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Honey Bombs – wet girls and other funny tales

Die Honey Bombs kommen aus Rom und spielen gute Laune Hard Rock mit Sleaze Schlagseite. Das gefällt, macht Laune und rockt saumäßig. Zwar nicht in der Liga wie Mötley Crue o.ä.. Aber die hat man ja eh schon so oft gehört, dass man anderen ruhig mal eine Chance geben kann. Und da kann man sofort sagen, dass die Band live sehr wahrscheinlich richtig rocken dürfte! Songs wie „six pack on your back!“ sprühen jetzt zwar nicht unbedingt vor mächtigen Lyrik, aber was solls? Über die Kombination von Cover und Titel kann ich mich jetzt noch wegschmeissen. Und zwar, weil das genauso gut von einer sportlichen Grindcore Band kommen hätte können. Auf jeden Fall sieht sich die Band selbst mit einem Augenzwinkern und will vermutlich auch in erster Linie gute Laune fabrizieren. Und das machen die Jungs sehr gut. Der Sologitarrist versteht sein Handwerk und haut riffs raus, die man live gut mitsingen könnte. Der Sänger hat eine Stimme, an die man sich wieder erinnern kann. Sprich tönt diese as dem Einheitsbrei raus. Also, was will man mehr?! Hört rein. Am Besten zusammen mit Freunden bei nem Grillabend oder im Auto mit offenen Fenstern. Und bei dem Coversong „Maniac“ tanzt dann auch die ganze Hütte! Und wenn ihr auch einen so grenzdebilen Humor, wie ich habt, dann zieht euch hier mal das Original Video von Michael Sembello rein. Das ist ja schon mal mehr als richtiger KULT!!!!!

Sadistic Dementor

Afraid of Destiny – Agony

Sooooo, morgen werden diese Italiener ihr Debut veröffentlichen. Geboten ist laut Infoblatt „Atmospheric/Depressive Black Metal with the sole purpose of showing the worst of feelings of which man suffers from“. Nun ja….
Ich beschreibe mal einfach so drauf los. Die Musik kann auf alle Fälle Depressive Black Metal nennen. Die Musiker gehen auch nicht als Anfänger durch und man hört, dass diese ihre Instrumente beherrschen. Die Produktion ist auch solide. Das Cover stimmig zur Musikart. Logo reiht sich da nahtlos ein. Auf den ersten Blick alles gut. Ich hab mir das Ding auch zweimal angehört. Aber öfters wird die Scheibe wohl nicht bei mir rotieren. Heutzutage gibt es nämlich dummerweise eine viiiiieeeelll zu große Anzahl an Veröffentlichungen, die es genauso bzw. deutlich besser machen. Das Problem an der Sache ist leider, dass der Stoff beileibe nicht schlecht ist. Nur dummerweise halt schon gefühlte tausendmal ebenso veröffentlicht wurde. Und tönt der Bandname schon fast zynisch. Den es dürfte für die Jungs zur Qual werden, größeres Publikum zu finden. Bei mir kann die Platte zumindest nicht punkten. Aber es handelt sich ja auch um die erste Veröffentlichung und ich drücke Afraid of Agony auf jeden Fall die Daumen. Vielleicht wird es ja beim nächsten Mal was, bzw. bin ich halt der falsche Kunde für diese Art von Musik.

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Terror/born from pain – Nürnberg Z-Bau 11.04.2017

Zur Abwechslung mal ein kurzer Konzertbericht…
Und gleich vorneweg. Die Hardcore Fans feiern halt doch immer etwas härter ihre faves als die normale oder härtere Metal Anhängerschaft. Mir tut immer noch mein ganzer Körper weh, zwei Tage später.
Aber ich habe schon wieder von hinten angefangen. Also nochmal von vorne. Ein Kumpel und ich haben letzte Woche beschlossen, dass es mal wieder an der Zeit wäre auf ein Hardcore Konzert zu gehen. Gesagt, getan. Tickets gekauft und am Dienstag dann los marschiert. Erstaunt stellten wir fest, dass der Laden ausverkauft war. Und das findet man bei den meisten Metal Konzerten ja eher seltener. Die Vorband verpasst. ABer rechtzeitig zu born from pain. Die Jungs sind ja auch schon etwas länger am Start und wissen, wie guter Hardcore funktioniert. Und nachdem sie auf der Bühne aufgetaucht sind, fängt der Sänger auch gleich an, das Publikum zu animieren. Und die Leute gehen auch mit. Wenn auch ein wenig zögerlich. Aber was solls. Die ersten Moshpits gehen los. Die Mucke prügelt gut durch und vereinzelt vermag ich Slayer rauszuhören. Insgesamt recht geil und ich bin schon auf Terror gespannt.
Und die Jungs aus L.A. wissen ganz genau, wie man das Publikum durchdrehen lässt. Ab dem ersten Ton fliegen die stagediver und die restlichen Fans durch den Saal. Da kann ich mich schlecht zurückhalten und spring kurzerhand auch in den Menschenhaufen hinein. Nur zu dumm, dass alle ein bisschen größer und stärker und tättoowierter sind als ich. Egal, dafür bin ich halt der einzige mit langen Zotteln (oder was noch davon übrig ist nach all den Jahren). Und schon nach einer Runde läuft der Schweiss. Und Terror treten wirklich verdammt Arsch. Angenehm finde ich den Metal Einfluss. Ich glaube, ich gehe jetzt mal wieder öfters auf ein Hardcore Konzert. Hat verdammt viel Spass gemacht.
Ach ja, welche Songs die Bands gespielt haben? Verdammt nochmal die Richtigen!!!

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KEITZER – Ascension

Hier liegt sie also vor mir. Die sechste mörderische Abrissbirne von Keitzer. Und damit beweisen diese erneut, dass es noch Leute gibt, die wissen wie man in 46 Minuten alles kurz und klein prügelt. Und dabei handelt es sich um eine extrem gekonnte Mischung aus Death Metal und Grindcore. Und besonders fällt hier die Stimme von Christian Chaco auf. Mir persönlich ist es wichtig, dass eine Band auch einen gewissen Wiedererkennungswert hat. Und das liegt bei Keitzer nicht zuletzt an Christian Chaco. Der schreit sich nämlich die Seele aus dem Leib und zwar so, dass man schon fast das Gefühl bekommt, dass beim nä. Schrei die Lunge auf den Bühnenboden klatscht.
So, und lasst euch nicht von sovielen scheiss Gequatsche aus anderen Reviews irritieren! Denn ich habe jetzt mal geguckt, was andere so über Keitzer geschrieben haben und habe eigentlich erwartet, dass die Jungs gefeiert werden.
Aber anscheinend gibt es immer noch zuviele Pussies im Metal, die nicht kapieren worauf es eigentlich ankommt.
Denn auf Ehrlichkeit! Es gibt doch ohnehin schon gefühlte 2 Mio. Underground Bands nur in Deutschland. Und das Rad neu erfinden wird auch immer schwieriger. Und eines sage ich euch hier. Die Band passt, wie Arsch auf Eimer auf z.B. das Obscene Extreme, das Fuck the Commerce (R.I.P.) o.ä. ehrliche Festivals. Und wenn ich die Gelegenheit bekommen sollte Keitzer mal live zu sehen, dann werde ich diese 110% auch wahrnehmen. Zum guten Schluss noch zwei wichtige, aber schnell abhandelbare, Punkte. Erstens, der Sound ist amtlich und prügelhart. Passt also genau zur Band. Zweitens, das Cover ist ordentlich gemacht und passt eindeutig ins Bild. Aber das seht ihr ja eh selbst über diesem Review. Schönen Sonntag noch ihr da draußen.

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Monolith – Mountain

Also Leute! Ich habe heute einen richtig guten Tag gehabt. Alles lief rund! In der Arbeit, in der Freizeit, mit der Frau. Und jetzt sitze ich hier, trinke ein Bier mit meinem Mitbewohner und wir lauschen parallel den klängen von Monolith. Was soll ich sagen? Was will man mehr?
Um eines klar zu stellen. Die Band macht alles andere, als das Rad neu zu erfinden. Aber folgendes: Wie, verflucht noch eins, schafft man es, einen Sänger zu finden, der noch mehr nach Ozzy Osbourne klingt, als Ozzy himself? Ja, die Jungs aus Bremen machen vieles richtig. Die Gitarre ist bluesig geil. Die Röhren Amps drönen. Die Mucke rollt. Ich feier die Truppe gerade ordentlich ab. „Moonshine Mediction“ als Beispiel herausgenommen schon mal groovt ohne Ende. Sofort kann ich mir die Musik auch live gut vorstellen. Trockener Sound, ohne viel Schnickschnack. Das Schlagzeug hört sich noch nach echtem Schlagzeug an. Jedes Instrument ist gut differenziert. Goil!
Einzig das Cover will aufgrund des eher modernen Touches nicht so richtig ins Gesamtbild passen. Aber was solls? Hört euch die Sache an. Rockt!!!

und zwar z.B. hier: https://monolithdoomrock.bandcamp.com/

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Scalpture – Panzerdoktrin

Death Metal aus Bielefeld, Leute! Von Final Gate Records veröffentlichte Kost. So, und was tönt uns entgegen aus Bielefeld? Ordentlich präsentiert sich die Truppe mit einer guten Portion Einfluss der alten Recken. Und ich fande das besser, als wenn man jetzt versuchen würde, die nächste große wir-wollen-klingen-wie-Uriah Heep-meets-Darkthrone-mit-Kevin SHarp-am-Mikro Band zu sein. ich höre Asphyx und Bands wie Dismember aus den Gitarren heraus. Klar das man hier das Gaspedal nicht auf den Asphalt durchdrückt. Und das ist auch gut so. Der nötige Groove und somit Wiedererkennungswert geht nicht verloren und live lässt sich so auch einfacher Stimmung machen, nehme ich mal an. Als Kritikpunkt muss ich hier nur den Sound vom Schlagzeug nennen. Die Snare klingt so hoch-klirrend, dass sie schon fast nervt. Mit einem nervösen Augenzucken erinnere ich mich an z.B. die aufgelösten Impending Doom, deren Snaresound auch so katastrophal war (witzig, dass der dort lärmenden Patrick Engel, heute quasi auf jeder zweiten Veröffentlichung, wie schon fast der Peter Tägtren am Werk war…).
Das Thema mit Panzer, etc. finde ich persönlich etwas ausgelutscht. Aber meinetwegen, wems gefällt. Cover solide gezeichnet. Schriftzug goil! Also, wer Interesse an bodenständigem Death Metal hat und gerne mal, wie ich, in der guten alten Zeit schwelgt, ist hier richtig!

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Analkholic – Stricty drunk

Okay, ich finde Grindcore oder Brutal Death schon sehr geil. Und auch bei dieser Band wird mein gelegentlich sehr stumpfer Humor bedient. Köstlich kann ich mich über die Intros amüsieren. Und ja klar, wie immer dürfen hier einige mit den Augen rollen, da die Truppe überaus kindisch und alles andere als political-correct agiert. Wie viele andere Grindbands tritt diese Truppe feministische Wert mit den Füßen. Aber mal ehrlich, welche richtig emanzipierte Frau nimmt solch einen Blödsinn denn noch ernst? Denn genau das sind die vielen abartigen Intros und Samples. Unterhaltsamer Blödsinn. Und so nehme ich die Sache mit Humor. Bei den Songtiteln könnte ich mich auch wieder kringeln vor Lachen. Und auch hier wird sich der eine oder andere denken „Schlachtenruf findet also auf höchsten Niveau statt!“. Aber ganz ehrlich? Es geht um Musik und nicht um den nächsten geistreichen Kommentar irgendwelcher politischen Denker o.ä.. Und um ehrlich zu sein. Zum aktuellen Zeitpunkt nehme ich solche Bands, wie Analkholic, deutlich ernster als die Staatenlenker von Weltmächten, wie USA, Russland, Deutschland, etc..
So, nun zur Musik: Wie der einstige Sodom Titel: „YYou get, what you deserve!“ Grind as fuck, Brutal as a hard cock in your butt! Ihr bekommt, was man von einer solchen Band, alleine schon wegen dem Bandnamen, erwartet. Schlagt zu und lasst euch mit der Abrissbirne niedermähen. Regt euch über den Stumpfsinn auf, wenn euch eure Lebenszeit nicht zu schade ist, oder genießt einfach den Unterhaltungswert, so wie ich!

Euer grindender

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Rectal Smegma – Gnork

Yeahaaa! Brutal Death Grind mit Groove! So muss das, Leute! Mit dem nötigen Witz hämmer-prügeln sich die vier Holländer durch ihre 17 Songs. Der eine fließt in den anderen, wie eine übelriechende Eiterblutmischung, über. Von wahnsinnigem Tempo über groovendes doublebase, sowie technisch gut umgesetzt, ist es ein wahrer Genuss dieser Orgie zu lauschen! Von Carcass über Dying Fetus und zig andere Knüppelbands standen hier Pate. Und mit einer Bandhistorie zurückreichend bis 2005 kann man also auch schon auf Erfahrung schließen. Und als alter Soundfetischist staune ich dann auch noch Bauklötze, wie fett die Produktion am Ende doch geworden ist. Mit diesem Bandnamen ist man zu guter letzt auch noch ein richtiger Hingucker, wenn man mal mit seiner Perle einen entspannten Sonntagsspaziergang durch die Parkanlagen samt Kinderspielplätzen unterwegs ist. Hach, wie ist das Gehackte schön! Knüppel aus dem Sack, zack, zack, zack!

https://www.facebook.com/rectalsmegmawestlandgoregrind/

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Forgotten Woods – as the wolves gather

Wow…., lange nix gehört von dieser Band. Damals von No Colours veröffentlicht und quasi kurz nach Bands wie Helheim, Emperor und Konsorten in der zweiten Reihe des norwegischen Black Metals stehend. 1994 ist schon lange her, und trotzdem kommen wohlige Erinnerungen wieder hoch, als ob es gestern gewesen wäre. Heutzutage wäre eine solche Veröffentlichung bicht möglich, bzw. würde u.U. in der Luft zerrissen werden. Die Instrumente hören sich etwas sehr einfach an und der Sound ist doch etwas dünn. Aaaaaaabbbbeeeerrr! Liebe Leute, früher hat man halt nicht gefühlte 3000 Versuche pro Song gehabt und ist ungefähr 300 Mal in den Song wieder eingestiegen bei der Aufnahme. Da hat man das Material so eingespielt, dass man sich nicht verzettelt hat. Sprich man hat nicht weit über seine musikalischen Fähigkeiten gelärmt. Und was daraus entstand hatte so auch automatisch mehr Atmosphäre. Diese Platte klingt „kalt“! Dieser Gesang „schmerzt“ in den Ohren! Und das ist auch gut so. Auch der Albumtitel bzw. das Cover wäre heute nicht mehr möglich, oder gar der Bandname. Aber dafür gab es auch die 90er.
Also, liebe Freunde von Kult und Co. AM 5. May kommt dieses Machwerk aus 1994 wieder auf den Markt als Re-issue. Wer die Band nicht kennt, weil z.B. zu jung, unbedingt anhören. Das ist Black Metal Unterricht! Wer sind ansonsten nicht kennt hat früher wohl zuviel Poison gehört!

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